Mehr als ein Saison-Highlight: Baden-Württemberg-Meister TSG Hall Ausrichter zur südwestdeutschen Meisterschaft bei der weiblichen U 14

22/23. April 2018   Der baden-württembergische Basketballverband ist an diesem Wochenende Ausrichter der prestigeträchtigen südwestdeutschen Meisterschaft in der Altersklasse U 14 weiblich. Nutznießer dieser Vergabe wiederum ist das Team von Michael Heck, dass sich in einem spannenden Schlussspurt die baden-württembergische

Meisterschaft gesichert hatte. Damit endete für die Flyers zugleich eine lange Durststrecke, denn der letzte Titel der gleichen Art datiert aus dem Jahr 1989. Getoppt wird das Ganze durch die Tatsache, dass die TSGler erstmals in der nun

46-jährigen Abteilungsgeschichte im Jugendbereich eine solche Meisterschaft durchführen dürfen. Nur einmal noch, nämlich im Jahr 2012, glänzten die Flyers ebenfalls überregional durch das in der Kocherstadt ausgetragene Turnier zur

deutschen Meisterschaft bei der Ü 40.

 

Mit von der Partie sind am Wochenende der baden-württembergische „Vize“, und zwar das RegioTeam Stuttgart Basketball AID 7, die „Huskies“ vom TV Hofheim als Gewinner der Vorentscheidung Südwest/Nord, sowie der dortige Zweite, die „Torros“ vom SKG Roßdorf. Auf der Strecke geblieben waren die Rheinland-Pfalz-Vertreter aus Trier und Bitburg. Dabei war beeindruckend, wie souverän der zweimalige Hessenmeister Hofheim durch die Qualifikation marschierte. Für den Haller Erfolgscoach Michael Heck stellte sich damit die Frage: „Waren die Rheinland-Pfälzer so schwach, oder die hessischen Vertreter so stark?“

 

Die Antwort darauf dürfte es bereits im Eröffnungsspiel am Samstag geben, wenn um 16.00 Uhr die Begegnung zwischen der TSG Schwäbisch Hall und der SKG Roßdorf steigt. Hier befinden sich die Einheimischen gleich in der Außenseiterrolle, zumal mit der Brettspielerin Muna Ngome Kangue, die ausgerechnet an diesem Wochenende aufgrund eines Schüleraustausches in Frankreich weilt, im Konzept von Michael Heck eine der Schlüsselspielerinnen fehlt. Dabei hofft die ausrichtende TSG, die auch organisatorisch hart gefordert ist, dass die Mannschaft auf kräftige Unterstützung ihres Anhangs bauen kann, haben die Gastmannschaften in ihren Reihen in Sachen Schlachtenbummler doch bereits im Vorfeld für reichlich Werbung gesorgt.

 

Der Austragungsmodus beinhaltet die Regel „Jeder gegen Jeden“. Bei drei Spielen über die volle Distanz, und das innerhalb eines kurzen Zeitfensters, wird hier die Kondition eine ganz entscheidende Rolle spielen. Die beiden am Schluss Bestplatzierten fahren am 12./13.5.2018 zur süddeutschen Meisterschaft, die im übrigen der Sieger von Schwäbisch Hall ausrichten darf. Das Endturnier zur Ermittlung des deutschen Meisters ist dann auf den 26./27.5.2018 terminiert.

 

Spielplan DM-Vorrunde Südwest U 14w

 

Samstag, 21.4.:

16.00 Uhr TSG Schwäbisch Hall – SKG Roßdorf,

18.00 Uhr TV Hofheim – RegioTeam Stuttgart;

Sonntag, 22.4.:

9.30 Uhr RegioTeam Stuttgart – TSG Schwäbisch Hall,

11.30 Uhr TV Hofheim – SKG Roßdorf,

14.30 Uhr RegioTeam Stuttgart – SKG Roßdorf,

16.30 Uhr TSG Schwäbisch Hall – TV Hofheim, alle Spiele in der Hagenbachhalle. 

 

Autor: Dieter Walz


Flyers-Damen retten sich in letzter Sekunde zum Sieg

07. April 2018   In einem temporeichen Spiel gewannen die Flyers-Damen aus Schwäbisch Hall am Ende knapp aber verdient 52:54 gegen den BBC Stuttgart. „Wir hatten Stuttgart lange im Griff. Doch das unsportliche Foul verletzte Alina

Jahn so schwer, dass sie nicht mehr weiterspielen konnte. Dadurch wurde es am Ende noch mal ziemlich knapp,“ resümierte ein überglücklicher Flyers-Trainer Bernd Aunitz. “Hätten wir zu Beginn nicht so viel daneben geworfen, wäre das Spiel schon frühzeitig entschieden gewesen.“

 

Die Ansprache von Trainer Bernd Aunitz vor dem Spiel war klar und eindeutig: „Stuttgart macht zwischen 40-50 Punkte. Um zu gewinnen dürfen wir nicht unsere leichten Chancen liegen lassen. Es gibt keine Punkte für schön spielen. Nur der Korberfolg zählt.“ Während BBC Stuttgart mit ihrem bestmöglichsten Kader auflaufen konnte, fehlten bei den Haller Flyers neben Helena Kucera, Steffi Augustin, Linda Dietrichs auch noch Patrizia Käppel. Aufbauspielerin Lea Jahn musste mit einer Rückenverletzung antreten. So war genügend Spannung vor dem Spiel.

 

Nach anfänglichem Abtasten übernahmen die Gäste aus Schwäbisch Hall das Spiel, doch der Korberfolg blieb aus. So stand es nach fünf Minuten 5:0 für die Stuttgarterinnen. Immer wieder wurden auf beiden Seiten freistehend leichte Bälle verlegt. Eine Umstellung im Angriff erlöste die Flyers endlich vom Fluch des vernagelten Korbes. Alina Jahn marschierte voran und punktete nach belieben. In nur zwei Minuten erhöhte sie im Alleingang auf 8:5. Die hohe Foulbelastung zwang die Flyers-Damen ab nun immer wieder an die Freiwurflinie. Leider wurden von 8 Freiwürfen nur 3 verwandelt. Als in letzter Sekunde noch Stuttgart ein Dreipunktewurf versenkte, stand es nach 10 Minuten

14:13 für die Gäste aus Hall.

 

Im zweiten Viertel steigerten beide Mannschaften ihr Tempo. Dieses Viertel sollte Jacky Aunitz und Lea Jahn gehören. Wurden die schnellen Angriffe nicht verwandelt erhielten sie im Anschluss Freiwürfe. 17 Punkte erzielten die beiden Spielerinnen zusammen fast wie im Alleingang. Nach 20 Minuten bauten die Flyers ihren Vorsprung auf 31:26. Trainer Bernd Aunitz analysierte die erste Halbzeit mit seinen Spielerinnen in der Kabine. Im dritten Viertel starteten die Haller mit einem anderen Gesicht. Mit noch mehr Tempo, Zauberpässe und erkämpfte Rebounds unter dem Korb zogen die Flyers unaufhaltsam davon. Das Spiel wurde einseitig. Stuttgart versuchte durch Zonenverteidigung den Spielaufbau der Flyers zu verhindern. Doch mit schnellem Pass und großen Schritten Richtung Korb baute man den Vorsprung zwischenzeitlich auf 14 Punkte aus. Stuttgart konterte mit vier Distanzwürfen jenseits der Drei-Punktelinie und kamen wieder bis auf drei Punkte heran. Die acht verworfenen Freiwürfe taten zu diesem Zeitpunkt besonders weh. Mit 47:37 ging man in das letzte und entscheidende Viertel. Die Stuttgarterinnen eröffneten mit einem weiteren Drei-Punktewurf. Die Flyers liefen dagegen einen Schnellangriff nach dem anderen und holten sich die Rebounds unter den Körben. Bei einer Reboundsituation bekam Alina Jahn einen Ellenbogen mit Absicht in den Hals gerammt. Sekundenlang blieb sie benommen auf dem Spielfeld mit Atemnot liegen. Die Flyers schienen wie geschockt. In dieser Phase des Spieles waren die Haller gegenüber den Stuttgarterinnen völlig überfordert. So kamen die Basketballerinnen des BBS Stuttgart immer näher. Alina Jahn wurde schmerzlich vermisst. Hall spielte die Zeit runter und versuchte sich über die Zeit zu retten.

 

Als 20 Sekunden vor Ende bei Zweipuntevorsprung Schwäbisch Hall den Einwurf zugesprochen bekam, schien der Sieg in greifbarer Nähe. Doch der Einwurf konnte nur 10 Sekunden gehalten werden. Ein abgefälschter Pass rollte in Richtung Flyerskorb. Karin Braun hechtete sich rettend Richtung Ball, kämpfte unaufhaltsam auf dem Boden weiter um jeden Zentimeter bis zur Schlussirene. So gewinnt am Ende Schwäbisch Hall verdient mit 54:52. Die Statistik von 25:7

Fouls für Stuttgart, spiegelt den Spielverlauf dieser Partie nieder. „Wir sind zu beweglich, um uns mit erlaubter Verteidigung zu stoppen. Der Gegner weiß sich oft nur mit Fouls zu helfen. Doch dann machen wir zu wenige Freiwürfe rein (13:25),“ erklärt Flyers-Trainer Bernd Aunitz. „Wir genießen im Moment und hoffen dass es Alina bald wieder besser geht.“ Mit diesem Sieg sichern sich die Flyers–Damen den vierten Tabellenplatz.

 

Flyers: Lea Jahn (11 Punkte); Julia Bönhoff; Mona Moser (4); Alina Jahn (13); Karin Braun (14); Laura Frey; Jacky Aunitz (10); Katharina Morsch (2) 


U14w nach Sieg kurz vor Meisterschaft

24. März 2018  Im vorletzten Rundenspiel der weiblichen U14-Regionalliga hatte die TSG Schwäbisch Hall den Tabellenvierten USC Heidelberg zu Gast. Wie bereits im Vorrundenspiel benötigten die Flyers-Mädchen ein Viertel, um in ihr gewohnt sicheres Spiel zu kommen.

 

Im ersten Abschnitt zeigte das Haller Team noch zu wenig Engagement in der Defense, sodass der Gegner ein ums andere Mal zu einfachen Punkten kam. Da die eigene Trefferquote in dieser Phase sehr zu wünschen übrig ließ, konnte

Heidelberg dieses Viertel 17:19 für sich entscheiden. Im weiteren Verlauf bekamen die Flyers den Gegner aber immer besser in den Griff. Die Defense stand zusehends besser und die eigenen Korbversuche waren meist erfolgreich. So waren die Viertel zwei und drei eine sichere Angelegenheit. Über 38:28 zur Halbzeit kamen die TSG-Spielerinnen zu einem 62:40 Ende des 3. Abschnittes. Das abschließende Viertel wurde nun routiniert heruntergespielt, wobei die Heidelbergerinnen das Spiel wieder ausgeglichener gestalten konnten und zeigten, dass sie zurecht als Viertplatzierter eines der wenigen Teams der Regionalliga sind, die den drei Topmannschaften aus Schwäbisch Hall, Stuttgart und

Ludwigsburg in dieser Saison halbwegs Paroli bieten konnten.

 

Mit 77:56 konnte die TSG Schwäbisch Hall letztlich einen sicheren Sieg einfahren und kann sich im letzten Rundenspiel nach Ostern gegen Grüner Stern Keltern mit einem Heimsieg endgültig die baden-württembergische Meisterschaft sichern. Interessant wird nun noch sein, welches der beiden anderen Topteams zusammen mit den TSG-Flyers Baden-Württemberg bei den Südwestdeutschen Meisterschaften vertreten wird. Dies wird erst beim allerletzten Saisonspiel im direkten Vergleich zwischen dem RegioTeam Stuttgart und der BSG Ludwigsburg entschieden werden.


U 14 männlich der Flyers  feiern Bezirksmeisterschaft

25. März 2018  Mit einem deutlichen Sieg im Halbfinale gegen BG Tamm/Bietigheim und einem hart umkämpften Sieg im Finale gegen den MTV Stuttgart sicherte sich die männliche U14 der Flyers in Stuttgart beim Landesliga-Final Four die Bezirksmeisterschaft und ist damit für den BBW Spalding Cup Anfang Mai in Albstadt qualifiziert.

 

Im Halbfinale gegen die Mannschaft der BG Tamm/Bietigheim konnten sich die Jungs und Mädchen um Coach Michael Heck nach einem 5:6 Rückstand nach 6 Minuten bis zur Halbzeit einen komfortablen 47:14 Vorsprung herausspielen. Somit konnten auch alle mitgereisten Flyers Spieler in der zweiten Halbzeit eingesetzt werden und es wurde Kraft für das Finale gespart. Das Endergebnis ist mit 73:39 verdient deutlich ausgefallen.

 

In einem hochklassigen Finale traf man auf die Mannschaft des MTV Stuttgart, gegen die die Flyers in der Runde beide Spiele verloren hatte. Die Flyers starteten von Beginn an konzentriert in die Partie. Schließlich wollte man die beiden Niederlagen nicht auf sich sitzen lassen und die Meisterschaft nach Schwäbisch Hall holen. So konnte sich bis zur Halbzeit keines der beiden Teams absetzen. Lediglich eine 3 Punkte Führung nahmen die Flyers mit in die Pause. Gut in das dritte Viertel gestartet, konnten die Spielerinnen und Spieler der Haller sich einen 11 Punkte Vorsprung erarbeiten. Dieser schmolz bis zum Ende des dritten Viertels wieder auf 6 Punkte zusammen. Mitte des letzten Viertels war nur noch eine 3 Punkte Führung übrig. Drei Minuten vor dem Ende lag der MTV plötzlich mit einem Punkt in Front. Von nun an wechselte die Führung ständig zwischen beiden Mannschaften hin und her. Die zahlreich mitgereisten Fans

legten nun noch eine Schippe drauf und feuerten die Mannschaft an. Die Flyers behielten die Nerven und konnten

das Spiel am Ende mit drei von vier verwandelten Freiwürfen für sich entscheiden. Der Endstand war 72:69 und der Jubel über die gewonnene Bezirksmeisterschaft groß. Nun geht die Saison noch einmal in Albstadt in die Verlängerung . Hier treffen sich vom 4. bis 6. Mai die vier Bezirksmeister aus Baden-Württemberg zum BBW-Spalding-Pokal.

 

Gespielt haben: Silas Kurz, Malte Brolich, Timo Jahn, Dario Wengert, Amelie Rebmann, Annika Heck, Hanna Risinger, Muna Ngome Kangue, Malvin Lehmann, Johannes Jungbluth, Leon Penninger, Elias Kaiser


Landesliga Damen: Souveräner Sieg im letzten Heimspiel

24. März 2018  In einem über weite Strecken spannenden Basketballspiel gewinnen die Flyers-Damen am Samstag im letzten Heimspiel in dieser Saison gegen den VFL Waiblingen 66:51. „Wir haben den Sieg heute mehr als verdient“,

resümiert Flyers-Trainer Bernd Aunitz. “Wir haben endlich mal wieder über 60 Punkte erzielt. Zu viele kleine individuelle Fehler ließen heute keinen höheren Sieg zu.“

 

Jugendspielerin Aleya-Serafina Kizilay wurde noch am Morgen nachnominiert. „Unser Kader ist so klein, dass jeder Ausfall uns immer hart trifft. Wir können in dieser Saison auf niemanden verzichten“, erklärt Bernd Aunitz. Den Beginn verschliefen beide Mannschaften komplett. Hall spielte wie mit angezogener Bremse und vergab leichte Punkte im

Halbminutentakt. Alle Aktionen schienen wie in Zeitlupe abzulaufen. So stand es nach 6 Minuten 2:6. Eine frühe Auszeit nutzte Flyers-Trainer Bernd Aunitz und stellte seine Mannschaft noch einmal um. Jacky Aunitz erlöste den Fluch mit

einem schnellen Korbleger in der 7. Minute. Wie wenn ein Schalter umgedreht wurde zauberten fortan die Flyers-Damen. In nur vier Minuten drehten sie komplett das Spiel und überrannten die Gäste. Als dann noch Alina Jahn ihre

Freiwürfe zu 100% traf, war das erste Viertel am Ende doch noch versöhnlich - 12:10.

Im zweiten Abschnitt verlief das Spiel weiter Einseitig. Die Waiblinger konnten ihr hohes Tempo nicht mehr gehen und die Angriffe der Flyers wurden durch Lea Jahn schnell und präzise Vorgetragen. Der finale Pass auf ihre Schwester Alina konnten oft nur durch Fouls abgeblockt werden. Die Freiwurfquote lies leider zu wünschen übrig. „Schon wieder begleitete uns der Fluch der vergebenen Freiwürfe. Doch dank Jacky Aunitz konnten wir uns endlich ein bisschen absetzen“. So ging man mit 28:18 in die Halbzeitpause. Zu Beginn des dritte Viertel vielen endlich auch die Freiwürfe. Punkt für Punkt zauberten die Flyers fortan den Ball in den Korb. Waiblingen baute konditionell ab und die Flyers konnten diese Schwächeperiode zu ihrem Vorteil ummünzen. Zwischenzeitlich wuchs der Vorsprung auf über 24 Punkte an. „In dieser Phase hätten wir Waiblingen aus der Halle schießen müssen. Doch leider gab es da noch zwei Unparteiische mit komischer Regelauslegung“, schimpfte Bernd Aunitz. Waiblingen kam wieder zurück in Spiel. Mit einem 9 Punkte- Vorsprung ging man in das letzte Viertel. 43:34.

 

Beide Mannschaften kämpften nun verbissen um jeden Punkt. Waiblingen witterte seine Chance und kam Punkt für Punkt näher. Die Flyers schienen im Angriff wie gelähmt. Leichteste Bälle konnten nicht verwandelt werden. Die Mannschaft war wie geschockt. Waiblingen wartete in dieser Phase nur auf Fehler der Haller und konnte durch Schnellangriffe mit Punkten abschließen. In nur zwei Minuten kamen die Gäste bis auf 42:47 heran. Auszeit Hall. Die Flyers hielten nun nochmals dagegen und bauten ihre Führung wieder Punkt um Punkt aus. Als Alina Jahn beide Freiwürfe zum 62:46 traf schien Waiblingen zu resignieren. Die Flyers spielten fortan wie aus einem Guss. Alle

übernahmen jetzt Verantwortung und bekamen von den zahlreich erschienen Zuschauern Szenenapplaus. Waiblingen könnte und wollte nicht mehr und das Spiel war entschieden. Die TSG Schwäbisch Hall gewinnt mit 66:51.

„Endlich konnten wir heute mal nach belieben agieren. Solche Siege hatten wir leider in dieser Saison zu wenige. Doch wichtig ist für uns, dass an einem guten Tag wir in dieser Liga jeden schlagen können. Lea Jahn hatte heute ihr bestes Spiel für die Flyers,“ so das Resümee von Flyers-Trainer Bernd Aunitz.

 

Flyers: Alina Jahn (28); Jacky Aunitz (12); Karin Braun (9); Mona Moser (4); Aleya-Serafina Kizilay; Lea Jahn (13); Katharina

Morsch 


Herren I: Mit starker Team-Leistung zum verdienten Sieg

17. März 2018  Der Knoten ist geplatzt: am vergangenen Samstag wurde endlich einmal wieder deutlich, warum die Herren I der Schwäbisch Hall Flyers in der Regionalliga spielen. Um die 100 Zuschauer wurden mit einem attraktiven Spiel gegen die „White Chocolate“ der SG Heidelberg-Kirchheim belohnt, welches die Flyers von der ersten bis zur letzten Minute dominierten.

 

Nachdem die Haller die ersten drei Viertel der Begegnung klar für sich entschieden hatten, taten die Heidelberger in den letzten zehn Minuten noch einmal ihr Bestes, um zurück ins Spiel zu kommen. Nicht zuletzt droht der Mannschaft der Abstieg, weshalb ein Sieg gegen Schwäbisch Hall absolut notwendig war. Aber daraus wurde nichts. Die routinierten Flyers zeigten Ruhe und – dank echter Team-Leistung – auch die Stärke ihrer Mannschaft und zeigten so am Ende mit einem Sieg von 91:84, wer der Herr im Haus ist.

 

Mitte des dritten Viertels schien die Partie praktisch schon entschieden, als das offensivstarke Team um Sova Taletović bei einem Punktestand von 68:49 einen Vorsprung von beachtlichen 19 Punkten aufgebaut hatte. Nichts desto trotz gab die gegnerische Mannschaft auch zu diesem Zeitpunkt nicht auf und kam dank mehrerer Dreipunkte-Treffer kurzzeitig wieder heran. Die Motivation und Leidenschaft, die das Team aus HD-Kirchheim in dieser Aufholjagd an den Tag legte, reichte am Ende dennoch nicht aus, und die Flyers haben wieder einmal bewiesen, dass sie ihrer Klasse durchaus würdig sind. Mit diesem wichtigen Sieg kann sich das Team nun langsam auf die Planung der nächsten Saison einstellen, auch wenn die laufende Spielzeit noch nicht zu Ende ist: Am kommenden Samstag, 24.03.2018, spielt das Regionalliga-Team der Flyers um 19:30 Uhr wieder zuhause in der Hagenbachhalle, dieses Mal gegen den TSV Wieblingen.

 

Schwäbisch Hall Flyers: Radovan Cavlin (10/1 Dreier); Michael Heck (15/1); Strahinja Jovicić (21/4); Jozef La Rosa (12); Ivica Marković (7); Arijan Radan (10); Igor Salamun (11/2); Trim Salihu (5)


Flyers-Damen spielen lange auf Augenhöhe

17. März 2018  Mit einem 53:41 Pflichtsieg über Schwäbisch Hall feiern die BG Tamm/Bietigheim den vorzeitigen Aufstieg in die Basketballoberliga. Die Flyers-Damen reisen mit einer weiteren Niederlage unglücklich wieder zurück

nach Schwäbisch Hall. „Heute war viel mehr drin. Diese Niederlage tut mehr als weh, denn wir waren wieder über weite Strecken die bessere Mannschaft“, erklärt Flyers-Trainer Bernd Aunitz.

 

Mit dem 18 jährigen Geburtstagskind Lea Jahn reisten die Flyers-Damen hochmotiviert zum Tabellenführer Bietigheim. Schmerzlich vermisst wird immer noch die erfahrene Helena Kucera. Stattdessen begleiteten 17 mitgereiste Geburtstagsgäste das Team um Bernd Aunitz. Die Flyers verschenkten keine Zeit und zeigten sofort in den ersten Minuten, wer heute als Sieger vom Platz gehen wollte. Nur durch unzählig vielen vergebene Korbversuche war eine vorzeitige Entscheidung nach hinten vertagt. Als in der siebten Minute Tamm auf 7:8 verkürzte, musste Flyers-Trainer Bernd Aunitz ungewohnt früh seine erste Auszeit nehmen, um sein Team neu einzustellen. Mit Erfolg. Der Lauf von Bietigheim wurde gestoppt und so stand es nach den ersten zehn Minuten 12:11 für die TSG Schwäbisch Hall.

Halls Trainer Bernd Aunitz versuchte die kurze Pause zu nutzen, um die Köpfe seiner Spielerinnen weiter frei zu bekommen. Über eine taktische Umstellung im Spielaufbau sollten nun mehr Punkte erzielt werden. Doch mit diesem furiosen Auftakt von Bietigheim mit zwei Distanzwürfen schienen die Flyers wie verzaubert. Zudem kam jetzt noch die Seuche von der Freiwurflinie. Die Gastgeber fanden immer besser zu ihrem Spiel. Und mit einem Buzzer-Dreier in letzter Sekunde ging Bietigheim mit 28:18 in die Halbzeitpause.

 

Schwäbisch Hall hatte in der zweiten Hälfte den besseren Start. Punkt um Punkt kamen die Flyers näher und in der 28. Minute glich Alina Jahn auf 28:28 aus. Der Tabellenführer schien zu wanken. Sechs vergebene Freiwürfe ließen das Pendel zu Seiten der Bietigheimer ausschlagen. Tamm/Bietigheim nutzte die Wurfschwäche der Gäste und erzielte sieben Punkte in Folge. So endete dieses zweigesichtige dritte Viertel 28:35.

 

Im letzten Viertel erhöhten die Gastgeber nun Dank einer größeren Wechselbank noch einmal das Tempo und pressten früh den Aufbau der Flyers. Die Kräfte schwanden weiter auf Seiten der Haller, die kleinen entscheidenden Fehler wurden häufiger und so war ein herankommen nicht mehr möglich. „Zum Ende entschieden heute leider wieder einmal die Schiedsrichter dieses streckenweise hochklassige Basketballspiel mit fragwürdigen Entscheidungen,“

schimpfte ein sichtlich unzufriedener Flyers-Trainer Bernd Aunitz. „Unsere Verteidigung ist in dieser Liga einmalig. Aggressiv ohne viele Fouls. Doch was uns zum Siegen fehlt sind die leichten Punkte. Mit 40 Punkten gewinnt man eben

nicht viele Spiele. Tamm/Bietigheim war heute einfach einen Tick cleverer.“ Am Ende siegte Tamm/Bietigheim etwas zu hoch 53:41.

 

Flyers: Julia Bönhoff; Mona Moser; Alina Jahn (25); Karin Braun (9); Lea Jahn (2); Jacky Aunitz (5); Katharina Morsch


U14 weiblich: Knapper Sieg der Flyers im Spitzenspiel

10. März 2018 Am vergangenen Samstag kam es zum wie erwartet äußerst spannenden Duell zwischen den beiden punktgleichen und die Tabelle der weiblichen U14-Regionalliga anführenden Mannschaften der TSG Schwäbisch Hall

Flyers und dem RegioTeam Stuttgart. Von Beginn an lieferten sich die beiden Teams ein hart umkämpftes Spiel, das über die gesamte Spieldauer überaus eng bleiben sollte.

 

Die Flyers-Mädchen sahen sich zunächst einer äußerst aggressiven Pressverteidigung durch das RegioTeam gegenüber. Aber auch seitens der Hallerinnen war man in Sachen Defense von der ersten Sekunde an voll da und konnte entsprechend dagegenhalten. So wechselte die Führung immer wieder hin und her und das erste Viertel ging mit 13:15 an Stuttgart. Die harte Verteidigung des Gegners machte es im zweiten Abschnitt den Flyers weiterhin ungewohnt schwer, ihr Spiel sicher aufzubauen. Dennoch gelang es, immer wieder angetrieben von der starken Amelie Rebmann,

sich sowohl durch schöne Einzelaktionen als auch durch gutes Passspiel leichte Vorteile zu erarbeiten und einen kleinen Vorsprung herauszuspielen. Mit einer 34:29-Führung für Hall endete die erste Halbzeit.

 

Die zweite Halbzeit entwickelte sich dann zu einem hoch dramatischen Spiel. Als der Haller Vorsprung in kurzer Zeit auf 8 Punkte zum 38:30 angestiegen war, schien es zunächst, als wäre nun der Widerstand der Regio-Mädchen gebrochen. Diese konterten aber ihrerseits wieder mit starken Aktionen, kamen Punkt um Punkt näher und konnten Ende des 3. Viertels sogar mit 49:50 in Führung gehen. Beim Stande von 50:54 für Stuttgart drohte das Spiel zu Ungunsten der TSG zu kippen. Doch jetzt waren es die Flyers, die mit hervorragendem Defenseverhalten den Lauf des Gegners stoppen konnten und über ein 53:56 (33. Min) zum 61:56 (34.) kamen. Aber auch diesmal kam das RegioTeam wieder zum 61:61 (36.) heran. Die Entscheidung für die TSG-Flyers fiel dann erst knapp 2 Minuten vor Schluss, als Annika Heck beim Stande von 64:61 mit einem Dreipunktewurf Erfolg hatte. Dieser Vorsprung reichte aus, um am Ende einen hart erkämpften und viel umjubelten 71:66-Sieg feiern zu können. Mit diesem Erfolg im Spitzenspiel haben die Flyers-Mädchen bei noch 3 ausstehenden Spielen die besten Aussichten auf den Meistertitel und die Teilnahme an der südwestdeutschen Meisterschaft.

 

 Autor: Klaus Risinger


Flyers-Mädchen weiter an der Spitze

04. März 2018 Durch einen klaren Heimsieg gegen Basketball Ulm behält das Mädchenteam der TSG Schwäbisch Hall die Tabellenführung in der baden-württembergischen U14-Regionalliga.

 

Ganze vier Minuten konnten die Ulmer Mädchen das Spiel offen gestalten und sogar eine 11:9-Führung erspielen. Dann kamen die Hallerinnen aber ins Rollen und ließen im ersten Viertel keine weiteren Punkte mehr zu. Sie kamen nun nach Belieben erfolgreich zum Abschluss, sodass die TSG zum Ende des ersten Abschnitts bereits mit 29:11 vorne lag.

Auch das zweite Viertel sah ein klar dominierendes Flyers-Team, das sich durch schöne Spielzüge immer wieder gute Chancen erspielte und den Vorsprung ausbauen konnte. Zur Halbzeit war das Spiel beim Stande von 47:19 für Schwäbisch Hall so gut wie entschieden.

 

Trotz des hohen Rückstandes ließen sich die Ulmer Mädchen aber nicht entmutigen und kämpften in der zweite Halbzeit unverdrossen gegen die Haller Übermacht an. So attackierten sie zwar

immer wieder den Haller Korb, doch fehlte es meist am sicheren Abschluss. Die abprallenden Bälle waren sichere Beute der Flyers, die durch schnelles Umschalten ihre Gegenangriffe starteten. Sie zeigten weiterhin ein gutes

Teamplay, ließen den Ball gut laufen und waren auch in punkto Treffsicherheit im Vorteil. So gab es zum Ende des Spiels mit 78:38 einen wie erwartet klaren Sieg gegen Ulm.

 

Am nächsten Samstag kommt es in Stuttgart zum Spitzenspiel der Regionalliga, in dem sich die beiden punktgleichen

Mannschaften der TSG-Flyers und des RegioTeams Stuttgart gegenüber stehen.

 

Autor: Klaus Risinger


Flyers-Damen verschenken abermals den Sieg

04. März 2018 In ihrem schweren Auswärtsspiel gegen den Tabellen Zweiten verloren die Flyers-Damen aus Schwäbisch Hall am Ende unglücklich mit 46:47 gegen PKF Titans Stuttgart. „Wir waren heute über die gesamte Spielzeit die bessere Mannschaft und hätten am Ende den Sieg mehr als verdient gehabt,“ erklärt Flyers-Trainer Bernd Aunitz. „Wir schaffen es im Moment leider nicht unsere eigenen Fehler zu minimieren und abzustellen.“

 

Die Marschroute von Trainer Bernd Aunitz lautete vor dem Spiel: „Keine leichte Punkte vergeben, die Freiwürfe verwandeln und keine Fastbreaks zulassen.“ Es fehlten nur krankheitsbedingt Linda Dietrichs, Helena Kucera und Laura Frey. Doch kämpften alle acht verbliebene immer noch mit ihren Kräften aus der vergangenen Grippeerkrankungswoche. Ohne anfängliches Abtasten überrannten die Gäste aus Hall die zu Beginn völlig überforderten Stuttgarter und so stand es nach fünf Minuten 8:2 für die Flyers. Schnelles Passspiel prägte die ersten Minuten. Alina Jahn bewies am heutigen Tag wieder einmal ihre Extraklasse. Die Titans konnte gegen diese geballte Übermacht nur mitlaufen. Einziges Manko war die Ausbeute unter dem Korb. Unzählig viele Bälle wurden leichtfertig vergeben. Das stärkte das Selbstvertrauen der Stuttgarterinnen und die Gäste kamen immer näher heran und legten einen 16:0 Lauf hin. Zum Ende des ersten Viertels stand es dann 16:8 für die Titans.

 

Im zweiten Viertel das gleiche Bild. Viele vergebene Korbleger auf Flyers Seite und eine tapfer kämpfende Mannschaft aus Stuttgart. Diese gingen in der 16. Minute 24:10 in Führung. Leider könnte Trainer Bernd Aunitz keine Auszeit mehr nehmen. Mit einem 10 Punkte Rückstand retteten sich die Flyers-Damen in die Pause. 17:27. Endlich konnte Trainer Bernd Aunitz seine Mannschaft neu einstellen. Mit Erfolg. Die Flyers kamen ab nun wieder besser ins Spiel und punkteten im Minutentakt. Die Stuttgarterinnen konnten spielerisch in dieser Phase des Spiels nichts dagegensetzen und wussten sich nur mit Fouls zu retten. Doch die Freiwurfquote war auch heute miserabel. Am Ende wurden nur 7 von 19 Freiwürfen getroffen. Mit 33:42 gingen die Flyers in das letzte Viertel.

 

Die Flyers spielten nun gegen eine müde werdende Gastgebermannschaft aus Stuttgart. Die Flyers zeigten nun immer wieder ihr blindes Verständnis. In der 39. Minute kam die TSG Schwäbisch Hall bis auf einen Punkt heran. 36 Sekunden vor Ende sogar in Ballbesitz. Alles schien nun möglich. Die Flyers wollten den letzten Wurf. Querpass – Schrittfehler.

Ballbesitz Stuttgart. Diese schafften es dann die verbleibenden 24 Sekunden ohne gefoult zu werden die Zeit runter zu spielen und gewannen am Schluss mit einem Punkt 47:46. „Schon wieder als besseres Team verloren! Wir schaffen es im Moment nicht unsere leichten Fehler abzustellen,“ resümiert ein nachdenklicher Flyers-Trainer Bernd Aunitz.

 

Flyers: Jacky Aunitz (7Punkte/1Dreier); Karin Braun (9); Julia Bönhoff; Mona Moser (2); Alina Jahn (15); Patrizia Käppel (5); Lea Jahn (4); Katharina Morsch (4)


Regionalliga Herren I: Klassenerhalt nach Basketball-Krimi gesichert

03. März 2018 Mit 80:71 haben die Herren I der Schwäbisch Hall Flyers am vergangenen Samstag beim SV Möhringen ein spannendes Spiel für sich entschieden. Mit diesem wichtigen Sieg muss sich das Team um Sova Taletović nun keine Sorgen mehr um den Klassenerhalt machen.

 

In dieser wichtigen Begegnung zeigten die Flyers endlich wieder, wieviel Kampfgeist in ihnen steckt. Den eher schwachen Start der Haller nutzte Möhringen allerdings erst einmal, um schnell in Führung zu gehen. Dank Mannschaftskapitän Rado Cavlin konnte der anfangs deutliche Vorsprung des Gegners aber langsam verringert werden, so dass die Gäste aus Schwäbisch Hall zur Halbzeit nur noch mit 12 Punkten hinten lagen.

 

Die Pause nutzte das Team für eine eingehende Besprechung und Umstellung der Verteidigung, um in der zweiten Hälfte des Spiels den Gegner Möhringen besser in Schach halten zu können. Mit Erfolg: Im dritten Viertel ergriffen die Haller die Initiative und schafften es, dank des starken Einsatzes von Igor Salamun, Michael Heck, Arijan Radan und Rado Cavlin bis zum Ende des dritten Viertels bis auf 6 Punkte an das Möhringer Team heranzukommen.

 

Um nun den Sieg heimzuholen war aber noch mehr drin. Die Mannschaft zwang durch eine starke, aggressive Defense den Gegner zu Ballverlusten und eroberte sich ein ums andere Mal den Ball. Zwei immens wichtige Dreier von Salamun und Cavlin taten ihr Übriges und brachten die Flyers 5 Minuten vor Ende des Spiels in die ersehnte Führung. In dieser Schlussphase zeigten sich wieder einmal die Erfahrung und Nervenstärke der Flyers mit wichtigen verwandelten Freiwürfen von Radan und Cavlin, die dem Team am Ende nach höchstem kämpferischen Einsatz verbunden mit jeder Menge Herz den verdienten Sieg brachte.

 

Schwäbisch Hall Flyers: Radovan Cavlin (25/2 Dreier); Michael Heck (16); Strahinja Jovicić (4); Jozef La Rosa; Ivica Marković (6); Arijan Radan (19); Igor Salamun (10/2)


Flyers-Mädchen zweimal siegreich

24./25. Februar 2018 Die weibliche U14-Regionalligamannschaft der TSG Schwäbisch Hall Flyers hatte am vergangenen Wochenende gleich zwei Spiele auszutragen. Ersatz- und krankheitsgeschwächt musste man dabei gegen zwei Teams des oberen Mittelfeldes antreten und erwartete somit zwei schwere Spiele.

 

So taten sich nach drei spielfreien Wochen die Flyers-Mädchen am Samstag beim Auswärtsspiel gegen die TG Sandhausen über weite Strecken sehr schwer. Nach gutem Start erspielte sich das TSG-Team bis Mitte des ersten Viertels eine 13:6-Führung. Ab da konnte der Gegner das Spiel sehr ausgeglichen gestalten. Fast jeder Haller Korb wurde direkt mit einem Gegenkorb beantwortet, sodass es bis zur Halbzeit nur zu einer 10-Punkte-Führung reichte

(46:36). Auch in der zweiten Spielhälfte gelang es nicht, dem Spiel seinen eigenen Stempel aufzudrücken. Die Haller Spielerinnen waren in der Defense häufig nicht aufmerksam genug und boten dem Gegner viele Möglichkeiten

zu leichten Punkten. Lediglich drei starke Minuten Mitte dieses Spielabschnittes mit 11 Punkten in Folge brachten dann ein wenig Ruhe in das bis dahin eher konfuse Haller Spiel. So konnte schlussendlich ein eher glanzloser 86:66-Sieg errungen werden. Hervorgehoben werden muss allerdings die Leistung von Annika Heck, die mit 51 Punkten der Garant für diesen Sieg war.

 

Am Sonntag wurden dann zuhause die Basket Ladies Kurpfalz aus Heidelberg empfangen. Nach gegenseitigem Abtasten in den ersten Minuten bekamen die Flyers den Gegner recht gut in den Griff und konnten das erste Viertel mit 20:9 abschließen. Im zweiten Viertel hatten sich die Basket Ladies besser auf den Gegner eingestellt und so gelang es den Flyers vor der Pause noch nicht, entscheidend davon zu ziehen. Durch verbessertes Mannschaftsspiel klappte dies dann im dritten Abschnitt. Viele schön herausgespielte Körbe in dieser Phase ergaben eine vorentscheidende 51:30-Führung für die TSG. Im letzten Viertel versuchten die Mädchen aus Heidelberg nochmals eine Wende einzuleiten, doch reichte es nur noch zu einer kleinen Ergebniskosmetik. Die TSG Flyers siegten letztlich sicher mit 61:45 und fuhren

damit innerhalb 24 Stunden zwei wichtige Siege ein. 

 

Autor: Klaus Risinger


Dezimierte Flyers-Damen weiter auf Talfahrt

24. Februar 2018 In ihrem Heimspiel verloren die Flyers-Damen aus Schwäbisch Hall 41:47 gegen den TV Marbach. In der Tabelle bleiben die Flyers weiter auf dem vierten Platz. „Mit 41 Punkten gewinnt man nur selten ein Basketball-Spiel. Wir haben es heute leider wieder nicht geschafft, unsere Spielweise in genügend Punkte umzumünzen,“ analysiert ein enttäuschter Flyers-Trainer Bernd Aunitz.

 

Die Stimmung von Trainer Bernd Aunitz konnte vor dem Spielbeginn nicht tiefer sinken. Die Krankheitswelle hatte die TSG Schwäbisch Hall voll erwischt. Neben Jacky Aunitz und Helena Kucera die krankheitsbedingt nicht mitspielen konnten, schwächelten zudem Lea Jahn, Mona Moser und Linda Dietrichs. Die Hiobsbotschaft kam aber zwei Stunden vor Spielbeginn. Topscorerin Alina Jahn stand mit einer Autopanne auf der Autobahn und konnte definitiv nicht rechtzeitig zum Spiel erscheinen. „Ich glaube, mehr Pech auf einen Tag geht nicht mehr“, erzählt kopfschüttelnd Bernd Aunitz. Schnelles Passspiel prägte die ersten Minuten, welches immer wieder mit Korbleger abgeschlossen wurde. Oftmals aber ohne Erfolg auf beiden Seiten. So konnte sich niemand entscheidend absetzen und nach dem ersten

Viertel stand es 8:5 für die Flyers. Immer wieder versuchte Trainer Bernd Aunitz, durch geschickte Einwechselungen eine Spielüberlegenheit seiner Mannschaft zu erzwingen. So gingen die Schwäbisch Haller in der 13. Minute erstmals in Führung. Die Marbacher hielten aber dagegen, kamen wieder ran und gingen sogar wieder in Führung. 18:22 Halbzeitpause.

 

Anfang des dritten Viertels brachen die Flyers plötzlich ein. Immer wieder zauberten die Gäste aus Marbach vor dem Haller Korb. Zwei Dreipunktewürfe erzielten die Gäste in Folge und so gingen diese schon nach nur zwei Minuten mit elf Punkte in Führung. Auszeit Hall. Die Flyers konnten nicht mehr ihr gewohntes Spiel aufziehen. Marbach spielte clever, wartete auf ihre Chance und nutzte jede kleine Möglichkeit um zu punkten. Doch die Flyers hielten nochmal dagegen und erzielten Punkt um Punkt. Der Vorsprung schmolz wieder. (32:35).

 

Das letzte Viertel musste die Entscheidung bringen. Hall drehte weiter auf. In der 32. Minute gingen die Flyers abermals in Führung. Jeder Fehler konnte jetzt die Entscheidung bedeuten. „Leider kam zu unserem Personalproblem auch noch das Trefferpech“, berichtet Trainer Bernd Aunitz. „Der Basketballgott kam heute definitiv nicht aus Schwäbisch Hall.“ Die Kräfte auf Seiten der Flyers schwanden weiter. Marbach nutzte diese Schwächeperiode und gaben das Spiel bis zum Schluss nicht mehr her. So gewannen die Gäste am Ende doch glücklich mit 47:41. Ich habe immer noch keine Erklärung. Alles läuft im Moment gegen uns. Doch durch fleißige Arbeit im Training können wir wieder in die Spur kommen. Sobald wir in voller Besetzung auflaufen können, schlagen wir jedes Team in dieser Liga,“ resümierte ein nachdenklicher Flyers-Trainer Bernd Aunitz.

 

Flyers: Linda Dietrichs (8 Punkte); Karin Braun (12); Julia Bönhoff; Mona Moser (2); Patricia Käppel (7); Lea Jahn (3); Katharina Morsch (9);


Flyers-Damen verschenken Sieg an der Freiwurflinie

17. Februar 2018 In einem bis zum Schluss offenen Spiel verloren die Flyers-Damen in letzter Sekunde mit 52:49 beim TV Echterdingen. Damit verabschieden sich die Haller Basketballdamen im Kampf um die Meisterschaft in der Landesliga. „Heute standen wir uns wieder mal selbst im Weg. Wenn du die klar bessere Mannschaft bist und am Ende mit leeren Händen da stehst, sind nie die Anderen schuld“, erklärte ein nachdenklicher Flyers-Trainer Bernd Aunitz.

„Die Echterdinger Mannschaft wollte am heutigen Tag unbedingt gewinnen. Unterstützt durch die schwache Schiedsrichterleistung und unseren eigenen Fehlern, gibt es am Ende für uns leider kein Happyend.“

 

Die Ausgangslage am heutigen Tage war klar. Dieses Spiel sollte wegweisend sein für die restliche Saison. Bei Sieg spielt man weiter vorne mit, bei Niederlage rutscht die TSG Schwäbisch Hall ins Mittelfeld ab. Ersatzgeschwächt ohne Mona Moser, Linda Dietrichs, Helena Kucera und Steffi Augustin fuhren die verbliebenen sieben Hallerinnen trotzdem erwartungsvoll im Schneegestöber nach Echterdingen. Zudem stand hinter der erkrankten Topscorerin Alina Jahn ein großes Fragezeichen. Der Anfang begann verheißungsvoll. Alina Jahn legte nach nur 7 Sekunden den Ball in den Korb und zeigte gleich zu Beginn was Echterdingen heute zu erwarten hatte. Mit pfeilschnellen Spiel von Anfang an, überrannten die Flyers die Gastgeber nach belieben. Immer wieder erspielten sich die Flyers-Damen ideale Wurfpositionen, vergaben diese aber zu oft leichtfertig. Die Gäste aus Echterdingen fanden schon zu diesem Zeitpunkt kein richtiges Mittel, die Haller Spielerinnen zu stoppen. Als Jacky Aunitz bei ihrem Dreipunktewurfversuch gefoult wurde und anschließend alle drei Freiwürfe sicher verwandelte, verschafften sich die Flyers-Damen erstmals ein kleines Polster (9:2). Im weiteren Verlauf schenkten sich beide Mannschaften nichts. Immerwieder wurden die Flyers-Angriffe unfair gestoppt, doch konnten die daraus resultierenden Freiwürfe nur selten in Punkte umgemünzt werden. So stand es nach 10 Minuten völlig verdient 17:10 für die Haller.

 

Im zweiten Abschnitt das gleiche Bild. Die Flyers dominierten das Spiel. Wurden immer wieder durch Fouls an die Freiwurflinie geschickt, aber das Visier war am heutigen Tag schlecht eingestellt. Am Ende waren es nur 13 Treffer von 32 Freiwürfen. Zur Freude aller traf Lea Jahn kurz vor der Pause einen Distanzwurf jenseits der Dreipunktelinie und sorgte so für einen 29:24 Halbzeitstand.

Im dritten Viertel wurde das Spiel noch härter und hatte oftmals nichts mehr mit Basketball zu tun. In dieser Phase versäumten die Schiedsrichter durch keine klare Linie, das Spiel wieder in den Griff zu bekommen. Die Echterdinger Spielerinnen nutzten diese Phase und eroberten so oftmals unfair den Ball ohne dafür bestraft zu werden. Und dann war da ja noch die Freiwurfschwäche der Flyers. 14 Würfe sollten es in diesem Viertel sein, wovon nur 5 ihr Ziel trafen. Dieses Manko verhinderte ein weiteres ausbauen der Führung. So stand es vor dem entscheidenden letzten Viertel 41:35 für die Flyers.

 

Trainer Bernd Aunitz mahnte nochmals seine Mannschaft den Kampf anzunehmen und die leichten Punkte von der Freiwurflinie nicht herzuschenken. „Meine Spielerinnen waren immer wieder gefrustet durch die harten ungeahnten Fouls und haderten unnötig mit den Schiedsrichterentscheidungen. Wenn du am Ende dann mit drei Punkten verlierst,

aber 17 Freiwürfe daneben wirfst, muss man sich doch selber an die eigene Nase fassen. Wir hatten trotz allen Hindernissen heute die Chance aus eigener Kraft hier als Sieger vom Platz zu gehen,“ resümiert Trainer Bernd Aunitz. Und es kam wie es kommen musste. Echterdingen ging in der 39. Minute durch einen Distanzwurf mit 49:48 in Führung. Auszeit Hall. Man schwor sich noch mal auf die letzten Sekunden ein. Jetzt überschlugen sich noch mal die Ereignisse. Einwurf Hall mit Ballverlust 51:48. Unsportliches Foul, Freiwürfe Hall und Ballbesitz, 51:49. Vergebener Korbversuch auf Seiten der Haller, Ballverlust, Ball wird gestoppt – Schiedsrichter entscheiden unverständlich auf

Unsportliches Foul, Freiwürfe und Ballbesitz Echterdingen, 52:49. 11 Sekunden Restspielzeit. Drei Sekunden vor Ende noch einmal Ballgewinn auf Seiten der Flyers und letzte Chance durch einen schnellen Dreipunktewurf durch Jacky

Aunitz. Der Wurf landet nur auf der Ringkante. Das Spiel war verloren. Flyers: Lea Jahn (9Punkte/1Dreier); Karin Braun (15); Alina Jahn (14); Julia Bönhoff (1); Laura Frey; Jacky Aunitz (7); Katharina Morsch (2) 


U14w mit hohem Sieg in Heidelberg

03. Februar 2018 In einem Nachholspiel der Vorrunde reiste die U14 weiblich der TSG Schwäbisch Hall als Tabellenzweiter am vergangenen Sonntag zum Tabellenvierten USC Heidelberg. Dieser war nach bisher erst 3 Niederlagen der bis dahin einzige noch ernstzunehmende Verfolger des Spitzentrios der Regionalliga Baden-Württemberg. Da in den Reihen des Gegners auch zwei Auswahlspielerinnen des Landeskaders stehen, erwarteten die Haller Flyers ein schweres Spiel. Die Haller Spielerinnen kamen dann zunächst auch ungewohnt mühsam ins Spiel. Es lief wenig zusammen und nur wenige Angriffe konnten erfolgreich abgeschlossen werden. Der Gegner war in dieser Phase ebenbürtig und entschied das erste Viertel sogar mit 14:12 für sich. Bis zum 18:18 in der 13. Minute blieb das Spiel noch ausgeglichen. Dann konnten die Flyers aber plötzlich einige Gänge höher schalten. In den folgenden fünf Minuten zeigten die Haller Mädchen mit einem fulminanten 23:0-Lauf, dass sie zu Recht eines der Spitzenteams der U14-Regionalliga sind. Mit dem Halbzeitstand von 45:20 war bereits eine Vorentscheidung zugunsten der Flyers gefallen.

 

In der zweiten Spielhälfte konnte das Team von Trainer Michael Heck unter Einsatz aller Spielerinnen den USC Heidelberg ohne Mühe sicher in Schach halten und kam am Ende zu einem klaren 81:50-Erfolg. Nach diesem hohen Sieg gegen den Tabellenvierten wird immer sicherer, dass mit der TSG Schwäbisch Hall, der BSG Ludwigsburg und dem RegioTeam Stuttgart (alle aus dem hiesigen Bezirk 3) höchstwahrscheinlich nur diese drei Mannschaften die Meisterschaft unter sich ausmachen werden und sich zwei der Teams dann auch für die südwestdeutsche Meisterschaft qualifizieren werden.

 

Autor: Klaus Risinger 


Mit guter Defenseleistung zum Sieg

03. Februar 2018 In einem über weite Strecken mittelmäßigem Basketballspiel siegten die Flyers-Damen am Ende verdient mit 48:26 über die Sportvg Feuerbach. Somit ist die schmerzhafte Niederlage aus dem letzten Auswärtsspiel zu den Akten gelegt. „Heute konnten wir streckenweise endlich mal zeigen, was wir uns in den letzten Wochen hart erarbeitet haben“, berichtet ein zufriedener Flyers-Trainer Bernd Aunitz. „Die Feuerbacherinnen kamen mit unserem

variantenreichen Angriffsspiel und unserer überragenden Verteidigungsarbeit nicht zurecht.“

 

Das Ziel am heutigen Tage war klar. Die Niederlage letzte Woche gegen Esslingen durch einen Sieg vergessen zu machen. „Leider wurden viele gute Entscheidungen einzelner Spielerinnen im heutigen Spiel nicht belohnt“, analysiert Trainer Bernd Aunitz. „Dadurch verliert man dann irgendwann auch den Mut etwas zu riskieren. Erfreulich war der Eindruck der wieder zurückgekehrten Verletzten Helena Kucera und Katharina Morsch. Mit der jahrelangen Spielerfahrung geben sie die nötige Ruhe ihrem Team.“ Mit schnellem Passspiel von Anfang an, zeigten die Flyers den Gästen, was sie am heutigen Tage zu erwarten hatte. Immer wieder erspielten sich die Flyers-Damen eine gute Wurfposition, doch der Ball wollte nicht sein gewünschtes Ziel. Die Gäste aus Feuerbach punkteten ihrerseits aus der Distanz. So erspielte sich die Sportvg nach sechs Minuten einen 7:5 Punkte Vorsprung. Auszeit Hall. Die Verteidigung wurde umgestellt und im Angriff wurde eine neue Variante besprochen. Plötzlich vielen die Körbe und so endete das erste Viertel 14:9 für Hall.

 

Im zweiten Abschnitt verlief das Spiel ausgeglichen. Während minutenlang keine Körbe vielen, rannten im Gegenzug die Feuerbacherinnen sich in der gut verteidigenden Flyersdefense fest. Doch dann wurde Jacky Aunitz immer wieder im Schnellangriff angepasst und erzielte sechs von acht Flyerspunkte. Halbzeitstand 22:15. Das dritte Viertel brachte keine Verbesserung. Die Flyers-Damen nutzten zwar ihre gut besetzte Bank, um durch Wechselphasen immer wieder Verschnaufpausen zu schaffen, aber die Korbausbeute blieb weiter indiskutabel. Der Vorsprung blieb mit 11 Punkten immer in Schlagdistanz. Alina Jahn behielt an der Freiwurflinie die Nerven und verwandelte sechs von acht Freiwürfen. „Es war eine spielentscheidende Phase. Wenn die Feuerbacherinnen weiter herangekommen wären, hätten wir das Spiel auch aus der Hand geben können,“ so Bernd Aunitz.

 

Vor dem entscheidenden letzten Viertel stand es 30:19 für die Flyers. Trainer Bernd Aunitz mahnte seine Spielerinnen, sich nicht auf diesem kleinen Polster auszuruhen. Die Spielerinnen der TSG kamen mit der ersten Fünf zurück aufs Feld und überzeugten fortan mit Kampf und Erfahrung. Fast im Halbminutentakt fielen jetzt die Körbe. Immer wieder suchten nun die Flyers-Damen der TSG Schwäbisch Hall ihre großen Spielerinnen. Mit Alina Jahn und Helena Kucera punkteten zwei Nervenstarke von der Freiwurflinie und aus der Distanz. Immer wieder setzten sie sich erfolgreich unter dem Korb durch und so stellten die Flyers einen 14-Punktelauf her. Als die Topspielerin der Feuerbacherinnen mit ihrem fünften persönlichen Foul drei Minuten vor Spielende vom Platz musste war die Entscheidung gefallen. Endstand 48:26. Topscorerin am heutigen Tag war wieder mal die überragende Alina Jahn mit 16 Punkten.

 

„Ein Novum am heutigen Spieltag war die erste Halbzeit, welche kein einziges Foul auf unserer Seite verbuchte. Ich habe schon so viel in meiner Karriere erlebt, aber das gab es noch nie. Das zeigt unsere hervorragende Verteidigungsleistung. Durch die gleichzeitige Niederlage von Esslingen rücken wir auch noch auf den zweiten Tabellenplatz, dass haben wir uns wirklich verdient. Dieser schweißt uns noch weiter zusammen und macht Lust auf mehr,“ so das Resümee von Flyers-Trainer Bernd Aunitz.

 

Flyers: Helena Kucera (10Punkte/1Dreier); Mona Moser; Alina Jahn (16); Karin Braun (1); Laura Frey; Lea Jahn (5); Jacky Aunitz (12); Katharina Morsch (4)


U14 weiblich siegt klar in Freiburg

27. Januar 2018 Am Wochenende musste die weibliche U14 der TSG Schwäbisch Hall Flyers ihre weiteste Reise in der laufenden Saison antreten. Mit dem USC Freiburg hatte man den Tabellenvorletzten zum Gegner, der in keiner Phase des Spiels zu einem Prüfstein werden sollte.

 

Wie bereits im Hinspiel wurde Freiburg von Beginn an klar beherrscht. So stand es bereits nach sieben Minuten 18:4 für die Flyers-Mädchen. Über 28:14 zum Ende des ersten Viertels baute man die Führung bis zur Halbzeit auf 54:25 aus. Dabei konnte der Haller Coach Michael Heck schon früh allen seinen Spielerinnen Einsatzzeit geben.

 

In der zweiten Halbzeit kontrollierte das TSG-Team den Gegner weiter nach Belieben und ließ im dritten Viertel nur sporadisch Freiburger Körbe zu. Aus guter Verteidungsarbeit heraus wurden regelmäßig Ballgewinne erzielt, die oftmals in Schnellangriffe umgesetzt werden konnten und dann mit leichten Korberfolgen abgeschlossen wurden.

 

Mit einer 84:38-Führung ging es somit ins letzte Viertel. Hier ließen es die Hallerinnen ruhiger angehen, und so konnte Freiburg die Endphase ausgeglichener gestalten. Am Ende gab es einen klaren 101:54-Sieg der TSG-Flyers über den USC Freiburg.

 

Autor: Klaus Risinger 


Chancenlos gegen den neuen Tabellenzweiten

27. Januar 2018 Es sollte ein Spitzenspiel Zweiter gegen Dritter in der Damenbasketball Landesliga werden. Doch die Vorzeichen für diese wegweisende Partie stand für die Flyers unter keinem guten Stern.

 

Ohne ihre drei großen Spielerinnen Helena Kucera, Katharina Morsch und Steffi Augustin und den beiden flinken Flügelspielerinnen Linda Dietrichs und Patricia Käppel musste das Flyers-Rumpfteam um Trainer Bernd Aunitz stark personell geschwächt zum Tabellennachbarn. So war es nur eine Frage der Höhe, wie dieses Spiel ausgehen würde. Die einseitige Partie endete hochverdient 69:42 für die BV Hellas Esslingen. „Wir kamen heute nie in unser Spiel, so das Resümee von Trainer Bernd Aunitz. Esslingen hat im Gegensatz zu uns sämtliche Möglichkeiten ausgeschöpft, um diese Spitzenpartie für sich zu entscheiden.“

 

Mit nur sieben Spielerinnen angereist, blieb die Niederlage für die Flyers-Damen von 69:42 am Ende noch fast im normalen Bereich. „Esslingen war uns heute um Klassen überlegen, so Flyers-Trainer Bernd Aunitz. „Wir hatten heute weder spielerisch noch konditionell ein Mittel gegen Esslingen. Es war ein ungleicher Kampf. Interessant wäre gewesen, was wir hier mit einer Topbesetzung dagegensetzen hätten können,“ berichtet Trainer Bernd Aunitz.

 

Die Haller Spielerinnen begannen konzentriert und führten in der fünften Minute sogar mit 7:2. Immer wieder war es Alina Jahn, die mit großen Schritten Richtung Korb zog. Esslingen nahm eine erste Auszeit. Mit einer aggressiven Verteidigung versuchten die Esslingerinnen mehr Druck auf den Spielaufbau der Haller auszuüben. Da Schwäbisch Hall ohne echte Spielmacherin diese Saison antreten musste, wurden die Flyers förmlich zu Fehlern gezwungen.

Esslingen kam ran und baute den Vorsprung kontinuierlich aus. So endete das erste Viertel 15:7. Auch das zweite Viertel verlief nach dem gleichen Muster. Immer wieder wurden Pässe durch Esslinger Spielerinnen früh abgefangen und somit leichte Körbe erzielt. Kamen die Haller etwas näher heran, konterten die Gastgeber mit Schnellangriffen. Halbzeitstand 33:23.

 

Nach der Pause steckten die Esslinger keineswegs zurück, sondern erkämpften sich oft mit übertriebener Härte im Zweikampf Mann gegen Mann den Ball. Dies hinterließ oftmals schmerzhaft Spuren. In dieser Phase des Spiels wurden die Haller regelrecht überrannt. Ein neun Punkte-Lauf raubte allen Gästen die letzte Hoffnung auf eine Wende. Vor dem letzten Viertel stand es so 47:28. Wer auf einen Kräfteeinbruch von Esslingen spekulierte, sah sich getäuscht. Die Gastgeber marschierten unaufhörlich weiter und Punkten im Minutentakt. Im Gegenzug sanken bei den Hallern die Kräfte und man spielte nur noch um Ergebniskorrektur. So war das Ergebnis mit 69:42 am Ende hochverdient für Esslingen. „ Es kam wie es kommen musste. Unser Kader ist viel zu klein und wir können im Moment so hochkarätige Ausfälle nicht kompensieren. Nun ist es erst einmal vorbei und wir konzentrieren uns auf die restlichen Spiele. Diese wollen wir auf jeden Fall alle gewinnen. Und wer weiß was noch alles bis Ende der Saison noch so passiert. „Wir bleiben in Lauerstellung", analysiert ein enttäuschter Flyers-Trainer Bernd Aunitz. Bemerkenswertes aus dem Spiel: nur drei Freiwürfe auf Seiten der Flyers (alle nicht verwandelt), davon keiner für Alina Jahn.

 

Flyers: Jacky Aunitz (5 Punkt/1 Dreier); Mona Moser (3/1); Alina Jahn (18); Julia Bönhoff (2); Karin Braun (6); Laura Frey (2); Lea Jahn (6);


Helena Kucera mit kuriosem Comeback

20. Januar 2018 In ihrem Spiel zuhause gewannen die Flyers-Damen aus Schwäbisch Hall hochverdient 65:54 gegen das Kooperationsteam Regio Team Stuttgart. In der Tabelle bleiben die Flyers weiter in Schlagdistanz auf Platz 2. „Wer am Ende gewinnt, hat wohl an diesem Tag alles richtig gemacht,“ schwärmte Flyers-Trainer Bernd Aunitz. „Helena Kucera war heute wieder mal eine Klasse für sich.“

 

Die Ansage von Trainer Bernd Aunitz lautete vor dem Spiel: „Wir dürfen keine leichten Punkte verschenken. Mit 60 Punkten kann es heute zum Sieg langen. Wir müssen uns auf eine quirlige, schnelle und treffsichere junge

Mannschaft einstellen!“ Schnelles Passspiel prägte die ersten Minuten, welches mit sicheren Korblegern abgeschlossen wurde. Immer wieder war es Alina Jahn, welche unter dem gegnerischen Korb wirbelte. Am Ende waren es 11 von 17

Flyers-Punkten. Stuttgart war in dieser Anfangsphase leicht überfordert. Nach dem ersten Viertel stand es 17:7 für die Flyers. Immer wieder versuchte Trainer Bernd Aunitz, durch geschickte Einwechselungen eine Spielüberlegenheit seiner Mannschaft zu erzwingen. So kletterte der Vorsprung in der 18.Minute erstmals über 18 Zähler. Die Stuttgarterinnen hielten aber weiter dagegen und begannen selber wieder zu punkten Halbzeitpause 31:17.

 

Das dritte Viertel begann mit einem Paukenschlag. Helena Kucera verwandelte einen Distanzwurf und Korbleger und erhöhte auf 21 Punkte. Doch plötzlich brachen die Flyers unverständlicher Weise ein. Immer wieder zauberten die Gäste aus Stuttgart unter dem Haller Korb. Punkt für Punkt kamen die Gäste näher. Die Flyers konnten nicht mehr ihr gewohntes Spiel aufziehen. Das Regio Team kam in der 27. Minute bis auf acht Zähler heran. (38:30). Das Spiel schien zu kippen. Auszeit Hall. Die Gemüter wurden beruhigt und Alina Jahn erzielte fast im Alleingang acht Punkte. Stuttgart konterte noch ein Mal.

 

Mit einem 11 Punkte Vorsprung ging man in das letzte und entscheidende Viertel. Stuttgart traf jetzt auch aus der Distanz und kam in der 34.Minute bis auf sechs Zähler heran. Die drohende Niederlage vor Augen stellte Trainer Bernd Aunitz noch einmal um. Durch abgeklärte Spielweise, gaben die Flyers ihre Führung aber bis zum Schluss nicht mehr her. So gewannen die Flyers der TSG Schwäbisch Hall am Schluss doch verdient mit 65:54.

 

„Ich bin überglücklich. Wie meine Mannschaft heute gegen die immer wiederkehrenden Einbrüche angekämpft hat. Dies zeugt von einer nervenstarken Moral,“ resümierte ein freudestrahlender Flyers-Trainer Bernd Aunitz.
„Helena Kucera gab uns heute die nötige Ruhe und Sicherheit und steuerte am Ende noch 16 Punkte bei.“ Alina Jahn war am heutigen Spieltag wieder einmal Top-Scorerin mit 27 Punkten. Ich bin ich mächtig stolz auf mein Team!“

 

Flyers: Helena Kucera (16Punkte/2Dreier); Karin Braun (8); Alina Jahn (27); Mona Moser (4); Laura Frey; Lea Jahn (4); Jacky Aunitz (6); Patricia Käppel 


Sieg der Flyers-Mädchen im Spitzenspiel

20. Januar 2018 Im Spitzenspiel der weiblichen U14-Regionalliga standen sich am Wochenende mit der TSG Schwäbisch

Hall und der BSG Ludwigsburg zwei der drei Topteams gegenüber, die im Verlauf der Saison bisher nur eine Niederlage zu verzeichnen hatten. Die TSG Flyers konnten dabei zu Hause das Spiel mit 83:79 knapp für sich entscheiden und sich so für die Niederlage beim Hinspiel revanchieren.

 

Von Beginn an war es das schwere und heiß umkämpfte Spiel, das im Vorfeld bereits erwartet wurde. Das erste Viertel war geprägt von ständigen Führungswechseln. Kein Team konnte sich entscheidend absetzen, so dass es am Ende des Viertels 23:22 für die Heimmannschaft stand.

 

Im zweiten Abschnitt zeigte sich Hall mannschaftlich geschlossener. Dank einer in dieser Phase sehr starken Verteidigungsleistung konnte die Topspielerin des Gegners, die bis dahin fast alle Punkte ihres Teams erzielt hatte, besser in Schach gehalten werden. Auf Haller Seite gelangen jetzt zudem viele sehenswerte Angriffe, mit denen eine

Halbzeitführung von 51: 39 herausgespielt wurde.

 

Nach der Pause hatte sich Ludwigsburg wieder gefangen und hielt nun besser dagegen. Das Spiel war erneut sehr ausgeglichen und die Punkte mussten auf beiden Seiten schwer erkämpft werden. Bis Mitte des 3. Viertels konnten die Flyers den Abstand noch konstant halten. Durch einen 11:2-Lauf brachte sich der Gast dann allerdings gefährlich nahe zum 59:56 heran. Die Haller konnten diesen Lauf zwar rechtzeitig stoppen. Dennoch drohte das Spiel bis zum Stand von 73:71 Mitte des letzten Viertels mehrfach zu kippen. Durch ein paar sehenswerte Angriffe gelang es dem Flyers-Team noch einmal, einen leichten Vorsprung herauszuspielen. Am Ende wurde dann ein knapper, aber überaus wichtiger Sieg gegen den bisherigen Tabellenführer errungen.

 

Die absolute Topscorerin des Spiels mit erzielten 51 Punkten kam zwar aus Ludwigsburg, doch wies die TSG diesmal die bessere Mannschaftsleistung auf, wobei unter anderem vier Haller Spielerinnen zweistellig punkten konnten.

 

Autor: Klaus Risinger 


Flyers-Damen ziehen an Esslingen vorbei auf Platz 2

14. Januar 2018 Niemand hätte das nach den letzten zwei Niederlagen im Geringsten gewagt zu glauben. Aber mit dem 60:51 Sieg spielen die Basketballerinnen der TSG Schwäbisch Hall wieder mit um die Tabellenspitze in der Basketball-Landesliga. „Wir wussten, das gibt heute ein schweres Spiel. Esslingen hatte seine letzten sechs Spiele gewonnen und immer um die 60 Punkte erzielt. Diese mussten wir erst auch einmal selber erzielen um zu gewinnen,“ erklärte Trainer Bernd Aunitz vor dem Spiel. „Ich bin von der Leistung meiner Spielerinnen mehr als zufrieden. Mit so einer jungen Mannschaft zu arbeiten macht riesig Spaß. Alle ziehen an einem Strang. Nur so kannst Du Spiele wie dieses heute auch am Ende doch noch für Dich entscheiden.“

 

Bis auf Katharina Morsch (Mittelhandbruch), Julia Bönhoff (Grippaler Infekt), Steffi Augustin und Helena Kucera waren alle gekommen. Die „Jungen Wilden“ waren heiß auf dieses wegweisende Spiel. Die Haller Spielerinnen begannen konzentriert und antworteten auf alle Angriffe der Gäste mit sehenswerten Gegenangriffen. So stand es nach fünf Minuten 11:4 für die Flyers. Doch ohne erkennbaren Grund kam ein Bruch in das Flyers-Spiel. Und in nur drei Minuten gingen die Gäste aus Esslingen mit 12:11 in Führung. Nur dank Karin Braun und zwei verwandelten Freiwürfe in letzter Sekunde blieben die Flyers mit 13:12 zur Viertelpause in Führung.

 

Im zweiten Viertel hatten die Flyers wieder den besseren Start. Lea Jahn steuerte dabei alleine 8 Punkte bei. Doch Esslingen hielt dagegen und trafen nach Belieben. So ging dieses Viertel verdient mit 31:32 Halbzeitstand an Esslingen.

Wer aber nun gedacht hatte, das war´s, sah sich getäuscht. Esslingen spielte nun eine Mann-Mann-Verteidigung.

Den Flyers kam diese Phase entgegen. Sie spielten fortan wieder besser zusammen und erzielte immer wieder sehenswerte Punkte. 13 Punkte konnten die Haller Spielerinnen in Folge erzielen. So wurde aus einem Ein-Punkterückstand am Ende ein Acht-Punktevorsprung. 47:39. Hall war wieder wach.

 

Das letzte und entscheidende Viertel musste die Entscheidung bringen. Immer wieder wurden die Flyers an die

Freiwurflinie geholt. Am Ende waren es insgesamt 29 Freiwürfe (davon 16 Treffer) auf Seiten der Flyers. Zwei Minuten vor Ende der Begegnung hatte man sich ein 7 Punktepolster erspielt. Doch wieder kam diese Lähmung in den letzten

Minuten und Esslingen kam 52 Sekunden vor Spielende bis auf vier Punkt heran. Doch dann trafen Alina Jahn per Korbleger und 14 Sekunden vor Ende der Partie bekam Jackie Aunitz noch einmal zwei Freiwürfe zugesprochen. Nervenstark wurden beide Würfe verwandelt und mit konzentrierter Verteidigung gelang es den Hallern die Zeit herunter zu spielen und gewannen am Ende verdient 60:51. „Das war heute ein Sieg der Geduld und des Willens. Die Belohnung ist der zweite Tabellenplatz und das entschädigt vieles. Wir wollten auf jeden Fall gewinnen.

Ich freu mich riesig für meine Mannschaft. Das haben wir uns richtig verdient, schildert lächelnd mit einem Augenzwinkern Flyers-Trainer Bernd Aunitz.

 

Flyers:
Mona Moser (2 Punkte); Linda Dietrichs (10); Jacky Aunitz (8); Alina Jahn (18); Karin Braun (14); Lea Jahn (8); Laura Frey;


Flyers-Mädchen mit weiterem Sieg

14. Januar 2018 Das weibliche U14-Regionalligateam der TSG Schwäbisch Hall Basketballer startete mit einem klaren 73:48-Auswärtssieg gegen den VfL Waiblingen in die Rückrunde.

 

Nach gutem Start ins erste Viertel erspielte sich das Flyers-Team schnell einen Vorsprung von 10 Punkten. In der Folge wirkten die Haller Mädchen nach der längeren Spielpause allerdings über weite Strecken noch etwas schläfrig und konnten den Vorsprung nicht weiter ausbauen (Halbzeitstand 37:26).

 

In die zweite Halbzeit starteten die Flyers zunächst wieder konzentrierter und kontrollierten den Gegner sehr sicher.
So wurde der Vorsprung im dritten Viertel vorentscheidend auf 21 Punkte erhöht. Danach sah man erneut schwächere Phasen ohne besondere Höhepunkte. Am Ende sprang aber wieder einmal ein recht souveräner Sieg heraus, der zu keinem Zeitpunkt des Spiels in Gefahr geraten war.

 

Am kommenden Wochenende erwartet das TSG-Team nun die BSG Ludwigsburg zum Spitzenspiel in der
U14-Regionalliga.                         

 

Autor: Klaus Risinger


Fünf neue Schwäbisch Hall Flyers DBB-Schiedsrichter

06./07. Januar 2018 Am Wochenende des 06./07. Januar fand in Crailsheim der erste DBB Schiedsrichter-Einsteiger-Lehrgang des Jahres 2018 statt. Es hatten sich insgesamt 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus verschiedenen

Vereinen in der Crailsheimer Hakro Arena zusammengefunden, um den ersten Schritt auf dem Weg zur Schiedsrichter-Karriere zu absolvieren. Darunter auch Luca Melber, Mark Gruber, Carolina Reutter, Dario Wengert sowie Malte Brolich von den Flyers aus Schwäbisch Hall. Vormittags standen intensive Theorieeinheiten an, und an den beiden Nachmittagen konnten die angehenden Unparteiischen das Gelernte in der Praxis anwenden. Die Lehrgangsleitung vom BBW Bezirk 3 zeigte sich angetan vom Engagement der Teilnehmenden. Den schriftlichen Test konnten am Ende alle Anwärter erfolgreich absolvieren, und der BBW Bezirk 3 freut sich über viele neue Schiedsrichter/innen im Bereich Neckar/Rems.

 

Wir wünschen allen Absolventinnen und Absolventen viel Erfolg bei ihren ersten Schritten im Basketball aus der Schiedsrichterperspektive. Bleibt am Ball!                            

 

Autor: Bernd Aunitz


Spielausgang "unter Protest"

17. Dezember 2017 Flyers Herren I - USC Heidelberg: Die Flyers verloren das letzte Spiel der Vorrunde beim USC Heidelberg mit 83:93. Dabei fehlte mit der 24-Sekunden-Zeitnahme ein wesentlicher Bestandteil der Spielausrüstung, wodurch die TSGler „unter Protest“ antraten.

 

Das letzte Spiel der Vorrunde führte die Flyers der TSG Schwäbisch Hall zum Reserveteam des Zweitligisten MLP Academics Heidelberg. Wie nicht anders zu erwarten war, hatten die Gastgeber gleich mehrere Spieler aus der Pro A im

Aufgebot. Dafür fehlte gänzlich die Shot Clock (24-Sekunden-Zeitnahme), was die Flyers veranlasste, „unter Protest“ zu spielen. Wenn die TSGler nun alle Formalitäten einhalten, die solch ein Prostest mit sich bringt, so wird spannend sein zu verfolgen, wie der Staffelleiter das Fehlen eines wichtigen Ausrüstungsdetails wertet.

 

Kaum war dann jedoch auf der Hallenuhr eine Zeigerumdrehung gespielt, als sich Aleksandar Popovic eine Fußverletzung zuzog und nicht mehr weiterspielen konnte. Somit musste Sova Taletovic nach dem weiterhin verletzungsbedingt fehlenden Nebojsa Erkic auf den zweiten sprunggewaltigen Spieler verzichten. Damit war das ganze Ausmaß der Unwegsamkeiten aber längst noch nicht erschöpft, denn Igor Salamun klagte über Magenbeschwerden und saß über weite Strecken nur auf der Wechselbank.

 

Allem Übel zum Trotz begannen die Flyers aber höchst konzentriert und lagen nach dem ersten Viertel sogar mit 27:18 vorne. Besonders bemerkenswert, dass Radovan Cavlin in den ersten sieben Minuten gleich zwölf seiner insgesamt fünfzehn Zähler markierte. Im zweiten Durchgang dann bereits der spielentscheidende Einbruch. Hier machte sich frühzeitig bemerkbar, dass dem Haller Chefcoach Sova Taletovic lediglich nur noch sechs voll einsatzfähige Spieler zur Verfügung standen. Zwar ließ der Pausenrückstand von 46:50 theoretisch noch jegliches Endresultat vermuten, die Praxis sah dann aber komplett anders aus. Während Heidelberg personell aus dem Vollen schöpfen konnte, kamen die Flyers bei nur einem vollwertigen Wechselspieler mehr und mehr fast auf dem Zahnfleisch daher.

 

Eines konnte Taletovic seinem Minikader jedoch nicht vorwerfen, nämlich dass es am mangelnden Einsatz lag. So markierte zum Beispiel Ivica Markovic, der am letzten Wochenende das Spiel noch mit einer Nullnummer verlassen hatte, beachtliche 21 Zähler. Ihm am nächsten kam mit 18 Punkten Strahinja Jovicic. „Jova“ ist erst zu Beginn dieser Saison zu den Flyers gestoßen und wird nicht nur aufgrund seiner Scorer-Qualitäten immer wichtiger fürs Team. Und dass die Truppe besser drauf ist, als dass es ihr derzeitig achter Tabellenplatz ausweist, belegt ihr riesiger kämpferischer Einsatz und darüber hinaus die erneut starke Freiwurfquote von 86 Prozent (19 von 22).

 

Die Regionalliga legt nun eine kleine Verschnaufpause ein. Einige der ausländischen Spieler, die familiär nicht an Hall gebunden sind, werden dies zu einem kurzen Heimaturlaub nutzen. Für die TSG Hall geht es dann am 13. Januar mit dem Rückspiel bei der TSG Reutlingen weiter. Das Hinspiel hatten die Flyers äußerst knapp mit 72:70 gewonnen. Die Achalmstädter haben sich auf gleich mehreren Positionen gewaltig verstärkt. Beim zuletzt deutlichen 90:69 über Haiterbach kam ihr US-Amerikaner Charlton alleine auf 36 Punkte bei sieben Dreierwertungen, neun von neun Freiwürfen und das alles bei keinem einzigen Foul.

 

 

Hall: Radovan Cavlin (15,2 Dreier), Michael Heck (2), Strahinja Jovicic (18), Jozef La Rosa (10), Ivica Markovic (21,1), Aleksandar Popovic, Philippe Rudelle (8), Igor Salamun (8,2)

 

Info: Die 24-Sekunden-Regel besagt, „dass, sobald ein Spieler auf dem Spielfeld die Kontrolle über einen belebten Ball erhält, innerhalb von 24 Sekunden so auf den Korb geworfen wird, dass der Ball zumindest den Ring berührt“. Diese Zeitnahme wird durch die sogenannte „Shot Clock“ vorgenommen.

 

Autor: Dieter Walz 


Flyers in Jubelpose

09. Dezember 2017 Flyers Herren I - TuS Urspringschule: Ein deutlicher 80:64 Erfolg über die TuS Urspringschule bringt der TSG Hall einen vorerst sicheren Mittelplatz.

 

Im Vorbericht zur Regionalligabegegnung zwischen den Flyers und der TuS Urspringschule stellte sich nach etlichen Niederlagen der Haller die Frage, wohin der zukünftige Weg führe. Die Antwort war eindeutig: Durch den deutlichen

80:64 Erfolg über die „Klosterschüler“ hat das Team von Sova Taletovic nunmehr ein ausgeglichenes Punktekonto, was gleichbedeutend einem vorerst sicheren Mittelplatz entspricht. Dramatischer sieht dagegen die Situation für die unterlegenen Urspringler als jetzt alleiniger Träger der roten Laterne aus.

 

Auf Haller Seite war man besonders über das Auftreten ihres ehemaligen Kollegen Franklyn Aunitz im Team der Gäste gespannt. Der konnte jedoch in der Vorwoche aufgrund einer persönlichen Angelegenheit nicht alle Trainingseinheiten mitmachen und saß zunächst über siebeneinhalb Minuten auf der Wechselbank. Dieser Schuss ging allerdings gehörig daneben, denn Radovan Cavlin und Igor Salamun konnten so fast nach Belieben schalten und walten. Verstärkt wurde die Situation, dass der Gegner mit der äußerst beweglichen Zonenverteidigung der Flyers überhaupt nicht zurecht kam. Die deutliche 19:6 Führung nach dem ersten Viertel spricht hier eine deutliche Sprache.

 

Obwohl Urspring im zweiten Quarter durch aggressives Pressing jetzt etwas besser ins Spiel kam, zeigte die klare 38:21 Halbzeitführung, wer weiterhin eindeutig Herr im eigenen Haus war. Dieses Bild verschob sich dann jedoch nach dem Wechsel. Während die Flyers nun eine Phase des Leerlaufs hinlegten, verkürzten die Gäste vor allem durch gezielte Distanzwürfe bis 1,27 Minuten vor Schluss auf 64:69. Für Insider des Haller Basketballgeschehens schien sich nun eine Parallele zum letztjährigen Heimspiel gegen die gleiche Mannschaft anzubahnen. Auch damals lag man über weite Strecken vorne, um dann letztendlich nur aufgrund erfolgreicher Freiwürfe den Sieg sicherzustellen.

 

Auch dieses Mal spielten die Freiwürfe eine ganz entscheidende Rolle. Von 16 Versuchen waren überragende 15 erfolgreich, was einer selten erreichten Quote von 93,75 Prozent entspricht. Dabei glänzte ganz besonders Radovan Cavlin mit zehn von zehn möglichen Versuchen. Überhaupt erlebte der Haller Mannschaftsführer eine Sternstunde der besonderen Art. Zweimal schloss er ein Vierpunktespiel (Dreier plus Bonunsfreiwurf) erfolgreich ab und avancierte so

mit insgesamt 31 Zählern zum deutlichen Topscorer der Partie. Wertvolle Unterstützung als eifriger Punktesammler erfuhr Cavlin durch seinen Mitstreiter Igor Salamun. Der Pointguard der Haller erschreckte seinen Anhang zwar, indem

er direkt nach dem Anpfiff ein sogenanntes unsportliches Foul kassierte und sich demnach in seinem Defensive-Verhalten arg zurücknehmen musste (ein zweites Unsportliches bedeutet Spielausschluss), in der Offensive war er aber kaum zu bremsen. Insgesamt sechs Dreierwertungen erinnerten daran, weshalb er in dieser Spezialdisziplin über lange Zeit die Liga-Statistik angeführt hatte.

 

So konzentriert wie am Samstag sind die TSGler in dieser Saison bisher selten aufgetreten. Die Zahl der Turnover war verschwindend gering und ansonsten immer mal wieder auftretende Mängel an Disziplin blieben vollkommen aus, ein hoch verdienter Gesamterfolg also. Die Vorrunde beenden die Flyers nun am kommenden Sonntag mit dem Auswärtsspiel beim Regionalliga l-Absteiger USC Heidelberg. Danach tritt eine kurze Verschnaufpause ein, ehe es bereits am 13. Januar 2018 mit dem Rückspiel in Reutlingen weitergeht.

 

Hall: Radovan Cavlin (31,3 Dreier), Michael Heck (12), Strahinja Jovicic, Jozef La Rosa (4), Ivica Markovic, Aleksandar Popovic (13), Philippe Rudelle, Igor Salamun (20,6) 


Am Ende fehlten die Kraft und die Spieler

09. Dezember 2017 In ihrem letzten Vorrundenspiel in diesem Jahr verloren die Flyers-Damen aus Schwäbisch Hall am Ende überraschend 40:44 gegen den Tabellenvorletzten BBC Stuttgart. „Mit 40 Punkten kannst du kein Basketball-Spiel gewinnen. Mit einem kompletten Kader hätten wir heute viel mehr Optionen im Angriff gehabt. Die Korbausbeute ist einfach indiskutabel,“ berichtet Flyers-Trainer Bernd Aunitz nach dem Spiel. „9 Punkte in 20 Minuten bedarf keiner weiteren Erklärung, mir fehlen immer noch die Worte. Unser Kader ist definitiv viel zu klein.“

 

Die Zielvorgabe von Trainer Bernd Aunitz vor dem Spiel war verhalten: „Spielerisch brauchen wir uns vor niemanden verstecken. Doch am Ende entscheiden immer die erzielten Punkte.“ Alina Jahn spielt mit ihren 32 Punkten in einer eigenen Liga. Karin Braun, Linda Dietrichs, Steffi Augustin und Helena Kucera konnten allesamt nicht mitspielen. So standen am heutigen Abend gleich mehrere Jugendspielerinnen im Aufgebot der ersten „Fünf“. Für Spannung und war

somit gesorgt.

 

Nach anfänglichem Abtasten übernahmen die Gastgeber aus Hall das Spiel und erzielten immer wieder schön herausgespielte Punkte. So stand es nach sieben Minuten 15:6 für die Flyers. Schnelles Passspiel prägte die nächsten Minuten. BBC Stuttgart setzte dagegen und so stand es nach 10 Minuten 16:14 für die Haller. 15 Punkte steuerte alleine Alina Jahn dazu bei. Trainer Bernd Aunitz sah in den nächsten Minuten eine starke Spielüberlegenheit seiner Mannschaft. So konnte der Spielstand fast im Halbminutentakt ausgebaut werden. Unter dem Korb herrschte mit der großen Alina Jahn eine Übermacht, die immer wieder die Bälle zum Korb brachte. Diese Angriffe konnten die Stuttgarter einfach nicht stoppen. Halbzeitpause 31:24.

 

Nach der Pause das gleiche Bild. Die Flyers spielten über Alina Jahn, doch hatten die Gäste nun ihre Verteidigung umgestellt, und so konnten die Flyers nicht wie gewohnt zum Korb ziehen. Mit nur 2 Punkten Vorsprung (36:34) gingen die Flyers in das letzte und entscheidende Viertel. Die Flyers probierten noch einmal das wankende Spiel zu kippen. Doch der Korb schien wie verschlossen. Stuttgart traf auch nicht immer, aber 4 Punkte in 9 Minuten ließ den Vorsprung in einen Rückstand schmelzen. Nun zählte jede vergebene Aktion. Von diesen hatte leider an diesem Spieltag die Gäste aus Hall mehr. Die Kräfte schwanden von Sekunde zur Sekunde und so ging Stuttgart 50 Sekunden vor Spielende in Führung. Die Entscheidung schien gefallen.

 

Am Ende gewannen die Gäste aus Stuttgart mit 40:44. „Mit diesem Kader war heute leider nicht mehr drin. Drei

Körbe in 10 Minuten und nur zwei im entscheidenden letzten Viertel sind einfach viel zu wenig. Ich bin aber trotzdem stolz auf meine Mannschaft, sie hat bis zum Schluss nie aufgegeben,“ erklärt ein nachdenklicher Flyers-Trainer Bernd

Aunitz. „Da war in unserer Situation heute leider nicht mehr drin.“

 

Flyers: Mona Moser (2 Punkte); Alina Jahn (32); Jacky Aunitz (4); Franziska Lauter; Julia Bönhoff; Lea Jahn (2) 


Den Topscorer vermisst

03. Dezember 2017 Flyers Herren I - TSV Wieblingen: Das Auswärtsspiel beim TSV Wieblingen endete mit einer weiteren Enttäuschung: Ohne den verletzten Topscorer Nebojsa Erkic kassierten die Herren l eine 57:76 Niederlage.

 

Im Grunde genommen könnten die Flyers der TSG Schwäbisch Hall stolz darauf sein, was sie in den letzten acht Jahren geleistet haben: In dieser Zeitspanne nämlich gehört die Mannschaft von Sova Taletovic ununterbrochen der

eingleisigen baden-württembergischen Regionalliga an, und das sogar mit überwiegend sehr guten Platzierungen. Zur Zeit vermittelt das Team jedoch den Eindruck, dass es seinen Zenit überschritten hat bei gleichzeitiger Aufrüstung der Konkurrenz.

 

Beim Aufsteiger in Wieblingen enttäuschte die Mannschaft durch eine allgemein mangelhafte Performance. Bis auf Radovan Cavlin und Aleksandar Popovic, die als Einzige zweistellig punkteten, fiel die Trefferausbeute recht bescheiden aus. Das mag zum Teil auch daran gelegen haben, dass man mit der sehr guten Zonenpresse des Gegners allergrößte Schwierigkeiten hatte.

 

Bei Halbzeit lagen die Kocherstädter bereits mit 30:43 zurück. In der augenblicklichen Verfassung ist das ein Resultat, das kaum noch umzubiegen ist. Hier wird der sprunggewaltige Topscorer Nebojsa Erkic an allen Ecken und Enden

schmerzhaft vermisst. Frühestens mit Beginn der Rückrunde am 13. Januar ist damit zu rechnen, dass der Power Forward wieder ins Team zurückkehrt. Bis dahin wird Sova Taletovic weiterhin die Finger in die Wunde legen, was nichts anderes bedeutet, dass nur ein überwiegend zweimaliges Training pro Woche für eine Regionalliga-Mannschaft entschieden zu wenig ist.

 

In diesem Zusammenhang verweisen die Verantwortlichen aber auch zu recht auf eine andere Haller Besonderheit: Da kommen Spieler unmittelbar vom Schichtdienst oder sind am gleichen Tag noch zusätzlich mit Jugendmannschaften unterwegs. So geschehen auch am verflossenen Sonntag: Radovan Cavlin kam kurz vor der Abfahrt nach Heidelberg vom Spiel seiner U 10 aus Fellbach zurück, noch heftiger traf es Michael Heck: Samstag mit der U 14 m in Ludwigsburg, Sonntag mit der U 14 w in Ulm und von dort aus direkt nach Wieblingen. Der Lohn all dieser Strapazen: Hier freuen sich die Flyers über das zumeist erfolgreiche Abschneiden ihrer Teams bei gleichzeitigem Mitgliederzuwachs im Jugendbereich von über fünfzehn Prozent.

 

Nun steht am kommenden Samstag mit dem Heimspiel gegen die TuS Urspringschule ein echtes Schlüsselspiel an. Gewinnen die Haller, dann hätten sie ein ausgeglichenes Punktekonto und würden einen vorerst gesicherten Platz im Mittelfeld einnehmen. Bei einer Niederlage käme man dagegen der Abstiegsregion gefährlich nahe. Einen solchen Platz (Rang dreizehn von insgesamt vierzehn Mannschaften) belegen zur Zeit die Urspringler. Von einem zusätzlichen Reiz wird die Partie für Bernd Aunitz, einem der wesentlichen Macher bei den Flyrs, werden: Im Gästeteam nimmt sein Sohn Franklyn, der in Schelklingen das Basketball-Internat besucht, eine der tragenden Rollen ein.

 

Hall: Radovan Cavlin (18,2 Dreier), Michael Heck (7,1), Strahinja Jovicic (7,1), Jozef La Rosa (6), Ivica Markovic (3), Aleksandar Popovic (10), Philippe Rudelle, Igor Salamun (6,2).

 

Autor: Dieter Walz

 


32 Punkte von Alina Jahn reichen am Ende nicht zum Sieg

03. Dezember 2017 In einem Spiel der zwei Gesichter, verloren die Flyers-Damen nach 6 Pflichtspielen ohne Niederlage beim Auswärtsspiel in Waiblingen 71:69. Flyers-Trainer Bernd Aunitz brachte es nach dem Spiel auf den Punkt: „Mit unserem Mini-Kader wandeln wir jedes Spiel auf Messerschneide. Heute kippte das Glückspendel leider in die andere Richtung.“

 

Es kam zu einem altbekannten Wiedersehen. Iuliana Miulescu, langjährige Topscorerin auf Seiten der Flyers, coacht die Mannschaft der Waiblinger. So konnte man gespannt sein, was sie sich hatte einfallen lassen, um den Siegeszug der Flyers-Damen zu stoppen. Die Waiblinger begannen konzentriert und trafen schnell und sicher aus der Distanz. Im Gegenzug taten sich die Haller Spielerinnen unter dem Korb und vergaben immer wieder leichte Körbe. So stand es nach sechs Minuten 10:1 für Waiblingen. Auszeit Flyers. Die Verteidigung beider Mannschaften indes war unterschiedlich. Während die Flyers mit einer Zonenverteidigung versuchte, die schnellen Vorstöße auf den Korb zu verhindern, war die Taktik auf der Waiblinger-Seite, mit einer engen Mann gegen Mann Verteidigung die Spielerinnen

aus Schwäbisch Hall im Spielaufbau zu stören. Mit sichtbaren Erfolg der Waiblinger. Nach der Auszeit stellten die Flyers auch auf Mann-Mann-Verteidigung um und gestalteten jetzt das Spiel ausgeglichener. Das erste Viertel endete mit einem komfortablen Vorsprung für Waiblingen mit 21:11.

 

Im zweiten Viertel konnte nun durch schnelles Passspiel und aggressivem Zug zum Korb auch phasenweise die gute Waiblinger Verteidigung ausgespielt werden. Allerdings verwandelten die Waiblinger im Gegenzug mehrere Distanzwürfe. Somit konnte Waiblingen das zweite Viertel knapp mit 21:18 für sich verbuchen. Halbzeitpause 42:29.

Auch nach der Pause hatten die Hallerinnen den besseren Start. Durch viele Fehlwürfe und abgefangene Pässe, erzielten die Flyers Punkt um Punkt. In dieser Phase des Spiels konnten die Flyers den Rückstand auf bis 4 Punkte verkürzen. Drei unkontrolierte Angriffe brachten die Waiblinger wieder zurück ins Spiel. 57:49.

 

Die Flyers-Damen bäumten sich gegen die drohende Niederlage und nutzten all ihrer Erfahrung, um Punkt um Punkt aufholen. Die nun tadellos funktionierende Verteidigung auf Seiten der Flyers erbrachte ihren gewünschten Erfolg. Als in der 36. Minute Linda Dietrichs mit einem Distanzwurf auf 62:61 erhöhte, war der Siegeswille der Flyers wieder geweckt. Jeder Fehler konnte nun die Entscheidung bringen. Die Waiblinger konnten ihrerseits 26 Sekunden vor

Spielende bei 69:67 mit einem Drei-Punktewurf die Führung zurückerobern. Auszeit und Ballbesitz Schwäbisch Hall. Die Uhr wurde heruntergespielt und der finale Pass auf Alina Jahn gespielt. Der eingeleitete Korbleger sprang vom Ring wieder heraus, landete aber noch einmal in Händen der Flyers und mit Ertönen der Schlusssirene warf Schwester Lea Jahn den letzten Distanzwurf. Doch traf der Ball nur die Ringkante. „Leider war der gegnerische Korb heute oft wie vernagelt. Allein die 13 Freiwürfe von 32 möglichen zeigt die schlechte Korbausbeute. Wir haben uns heute selber das Leben schwer gemacht, zu viele einfach individuelle Fehler gemacht und somit am Ende auch verdient verloren,“ analysierte ein enttäuschter Flyers-Trainer Bernd Aunitz.

 

Flyers: Linda Dietrichs (6Punkte/1Dreier); Alina Jahn (32); Julia Bönhoff; Jacky Aunitz (9); Karin Braun (14); Lea Jahn (8);


Bittere Verletzung von Nebojsa Erkic

25. November 2017 Flyers Herren I - SG Mannheim: Der Ligaprimus und weiterhin ungeschlagene Tabellenführer aus Mannheim holte sich mit einem verdienten 84:69 Erfolg auch beide Punkte bei den Flyers ab. Als viel schmerzhafter dürfte sich für die Haller jedoch der verletzungsbedingte Ausfall ihres Topscorers Nebojsa Erkic erweisen.

 

Vor einer gut gefüllten Tribüne erwischten die Flyers einen Blitzstart nach Maß und legten innerhalb von zweieinhalb Minuten mit einem 11:0 Run vor. Dann jedoch ereignete sich für Nebojsa Erkic, einer der zuletzt herausragenden Topscorer der Haller, sein ganz persönliches Drama. Beim Zug zum Korb wurde er in der Luft hart attackiert, kam dabei unglücklich zur Landung auf und zog sich im linken Fußgelenk eine schwerwiegende Bänderverletzung zu, die in diesem Jahr jeglichen weiteren Einsatz unmöglich macht.

 

Obwohl die TSGler nach dem ersten Viertel noch mit 23:15 und zur Halbzeit mit 41:38 vorne lagen, bahnte sich jetzt die entscheidende Wende an. Diese wurde erneut durch die nächste Verletzung maßgeblich beeinflusst. Halls Michael Heck, der zusammen mit Strahinja Jovic eine starke Vorstellung ablieferte, wurde von seinem übermotivierten Gegenspieler hart im Gesicht getroffen und musste aufgrund seiner Blutung praktisch das gesamte dritte Viertel aussetzen. Als die so zum zweiten Mal geschockten Hausherren beim Rückstand von 46:54 hintereinander gleich fünf Freiwürfe vergaben, war die Vorentscheidung mit 49:60 nach dem dritten Quarter gefallen.

 

In den letzten zehn Minuten addierten sich dann noch einmal alle Unwägbarkeiten auf: So „spielten“ die Schiedsrichter weiterhin munter mit und sahen häufig bei grenzwertigen Attacken großzügig weg, um dann wiederum bei Verstößen, die nur sie gesehen hatten, unbarmherzig vorzugehen. Die Folge davon: Mit Radovan Cavlin, Aleksandar Popovic und Jova Strahinja schieden hintereinander drei Haller (auf der Gegenseite war es lediglich ein Akteur) vorzeitig durch Foulhöchstzahl aus. Durch das Verletzungspech von Nebojsa Erkic mussten die verbliebenen fünf Spieler ohne Verschnaufpause durchspielen und gleichzeitig in der Defense die Finger weglassen, um nicht ebenfalls vorzeitig ausscheiden zu müssen.

 

Als Zusammenfassung bleibt festzuhalten, dass der Sieg der Gäste „trotz allem“ völlig verdient war. Etwas glücklichere Umstände hätten dem Spiel jedoch zweifellos auch einen anderen Verlauf ermöglicht. Da durften sich die Zuschauer in der Halbzeit wenigstens über den Auftritt des „Studios A“ erfreuen, das mit einer äußerst gelungenen Performance für beste Unterhaltung sorgte.

 

Am kommenden Sonntag treten die Talotevic-Schützlinge in Heidelberg beim Aufsteiger TSV Wieblingen an. Erstmals in dieser Saison müssen die Haller also auf ihren Topscorer Erkic verzichten. Hier sind die TSGler mithin mehr denn je als Team gefordert. Das bedeutet unter anderem der „Verzicht“ auf jegliche technische Fouls, eine reine disziplinarische Angelegenheit also. Darüber hinaus stärken unnötige Offensivfouls ausschließlich den Gegner. Wieblingen steht auf Rang zehn der Tabelle (Hall: Platz acht) und benötigt bei bisher vier (Hall: fünf) gewonnenen Spielen dringend weitere Erfolgserlebnisse.

 

Hall: Radovan Cavlin (14,2 Dreier), Igor Salamun (4), Michael Heck (19,1), Nebojsa Erkic (4), Strahinja Jovic (16,3), Jozef La Rosa, Ivica Markovic (10), Aleksandar Popovic, Philippe Rudelle (2).

 

Autor: Dieter Walz


Flyers-Damen bleiben weiter ungeschlagen

25. November 2017 Im Spitzenspiel der bis dato beiden ungeschlagenen Mannschaften gewannen die Flyers-Damen gegen die BG Tamm/Bietigheim am Ende hochverdient mit 51:42. „Unsere Verteidigung war heute der Schlüssel zum

Erfolg“, analysiert Flyers-Trainer Bernd Aunitz. “Was unsere „Jüngste“ Lea Jahn heute für unsere Mannschaft geleistet hat, war überragend.“

 

Die Gesichter der Spielerinnen der Flyers wirkten irgendwie angespannt vor dem Spiel. Auf Seiten der Flyers fehlten mit Stefanie Augustin, Helena Kucera und Katharina Morsch gleich drei Riesen im Team und Stützen als Führungsspielerinnen. Katharina Morsch hatte sich bei gestrigen Pokalspiel gegen Backnang die Mittelhand gebrochen und fällt mindestens 6 Wochen aus. Der Gegner aus Tamm/Bietigheim kam im Gegenzug als ungeschlagener Tabellenführer mit seinen besten 10 Spielerinnen. „Jedem war klar, würde man heute auch dieses Spiel gewinnen, würden wir uns in der Spitzengruppe festsetzen, und hätten ein Zeichen in der Liga gesetzt“, erklärte Trainer Bernd Aunitz vor dem Spiel.

 

Im zweiten Spiel innerhalb von nur 19 Stunden begannen die Flyers mit guter Defense-Arbeit und schnellen Pässen nach vorne. Tamm/Bietigheim zeigte aber warum sie ungeschlagen nach Hall gekommen waren und punkteten im Minutentakt. Die Flyers hingegen trafen nur den Ring oder das Brett und der Korb der Gäste schien wie vernagelt. So stand es nach sechs Minuten 7:0 für Tamm/Bietigheim. Auszeit Hall. „Die Köpfe meiner Spielerinnen schienen noch nicht auf dem Platz zu sein. Die Unterbrechung war nötig um diese Blockade zu lösen,“ erklärte Bernd Aunitz. Mit aggressiver Verteidigung und mehr Präsenz unter dem Korb verschafften sich die Flyers-Damen mehr Ballkontrolle und holten Punkt für Punkt auf. Die Gäste aus Tamm/Bietigheim hatten zu diesem Zeitpunkt mehrfach ihre Probleme. Leichte Ballverluste gaben immer wieder die Möglichkeit zum Schnellangriff für die Haller Basketball-Damen. Immer wieder war es Lea Jahn, die unter dem Korb die Bälle sicherte und geschickt die Schnellangriffe einleitete. Mit ihre jugendlichen Coolness brachte sie die nötige Ordnung ins Flyers-Spiel. So gingen die Flyers in der 10. Minute zum ersten mal in Führung und gaben bis zum Schluss diese auch nicht mehr her. 10:9 ging man in die erste Viertelpause.

 

Im zweiten Viertel spielte nur noch eine Mannschaft. Die Flyers überrannten regelrecht die Gäste aus Tamm/Bietigheim. Wieder war es Lea Jahn, die Verantwortung übernahm, ein ums andere mal den Ball forderte und im

gegnerischen Korb unterbrachte. In dieser Phase waren die Flyers nicht zu stoppen. „Ein Basketballspiel ist ein Mannschaftssport. Es gibt keinen Einzelgewinner oder Verlierer. Wer meine Mannschaft beobachtet, weiß wie ich

das meine“, philosophierte ein überglücklicher Flyers-Trainer Bernd Aunitz. Bis zur 17. Minute erzielten die Gäste nur einen Korb. Halbzeitpause 25:17.

 

Das dritte Viertel begann mit einem Paukenschlag der Gäste. Mit zwei Distanzwürfen jenseits der Dreierlinie und einer aggressiven vorgezogenen Mann-Mann Verteidigung brachten die Gäste aus Tamm/Bietigheim die Flyers in der 26. Minute stark unter Druck. Ausgleich 29:29. Das Spiel bekam ein neues Gesicht und schien den Flyers aus den Händen zu rinnen. Doch zum Glück besann sich Alina Jahn ihrer Top-Scorer Qualitäten und erzielte im Alleingang 8 Punkte. Mit einem sehenswerten Distanzwurf krönte sich Mona Moser ihre heutige Leistung und baute die Führung nach dem dritten Viertel auf 8 Punkte aus (39:31).

 

Die Flyers schienen jetzt wie geweckt. Jedes Rädchen lief in das andere und nach einem weiteren 8 Punkte-Lauf ergab sich Tamm/Bietigheim und resignierte. Am Schluss gewannen dann die Flyers-Damen dann ohne größere Probleme mit 51:42. Top-Scorerinnen des Tages war wieder mal Alina Jahn mit 15 Punkten. „Ich muss meiner Mannschaft höchsten Respekt zollen. Wie sie über 40 Minuten dieses hohe von mir geforderte Tempo mitgeht, ist schon Phänomenal.“ so das Resümee von Flyers-Trainer Bernd Aunitz. „Zwei Spiele innerhalb von nur 19 Stunden muss man auch physisch und psychisch erst mal verarbeiten.“

 

Flyers: Alina Jahn (15Punkte); Jacky Aunitz (9); Mona Moser (2); Linda Dietrichs (8); Julia Bönhoff; Karin Braun (9); Lea Jahn (8);


Flyersdamen im Pokalhalbfinale

24. November 2017 Bezirk III Pokal Damen/ TSG Backnang – TSG Schwäbisch Hall: Gegen den klassetieferen Gegner TSG Backnang aus der Bezirksliga gewannen die Flyers-Damen aus Schwäbisch Hall am Ende ohne große Anstrengung hochverdient 56:26. „Heute wurde der Ligenunterschied mehr als deutlich. Wir agierten 40 Minuten nach Belieben. Für unsere mitgereisten Fans kam das Niveau leider über ein mittelmäßiges Trainingsspiel nicht hinaus.“ berichtet Flyers-Trainer Bernd Aunitz. “Ein Pokalfight stellt man sich irgendwie anders vor.“

 

Die Kabinenansprache von Trainer Bernd Aunitz vor dem Spiel war deutlich: „Zeigt denen da draußen warum wir eine Liga höher spielen. Es gibt kein weiteres Rückspiel und am Ende langt uns ein Punkt zum Sieg.“ Mit korblosen 3 Minuten, startete das Pokalspiel und die Flyers zeigten wieder mal Nerven an der Freiwurflinie. 12 Freiwürfe sollten es am Ende des ersten Viertels sein, von denen die Flyers nur 4 verwandelten. Das Ziel schien wie vernagelt zu sein. Das Team aus Schwäbisch Hall kämpfte sich aber mit schnellem Passspiel und durch clevere Verteidigung zurück in die Spur und beendeten mit 12:4 das erste Viertel. Backnang konnte spielerisch nichts dagegensetzen. Im zweiten Viertel weiter das gleiche Bild. Die schnellen Angriffe der Flyers konnten meistens nur durch Fouls gestoppt werden. Nach 18 Minuten stand es 23:6 und Trainer Bernd Aunitz gönnte seinen Stammspielerinnen frühzeitig durch Wechsel genügend Verschnaufpausen. „So konnten alle ihre Kräfte schonen, den Morgen steht ja das zweite Spiel innerhalb eines Tages an,“ erklärte Aunitz.

 

Halbzeitpause 25:12. Wer dachte im dritten Viertel werden die Backanger noch einmal alles geben, sah sich getäuscht. Das Spiel blieb einseitig und man hatte immer das Gefühl die Flyers würden sich diesem schwachen Nivea anpassen. Mit 20 Punkten Vorsprung (40:20) gingen die Flyers in das letzte und entscheidende Viertel. Die Backnanger Spielerinnen stellten nochmals ihre Verteidigung um. Doch die schlecht gespielte Verteidigung nutzen die Flyers zu weiteren leichten Punkten. Die Basketballerinnen der TSG Schwäbisch Hall konnten einen weiteren Gang zurückschrauben und gewannen am Schluss hochverdient mit 56:26. Mit Karin Braun und Alina Jahn waren es am Ende zwei Spielerinnen im zweistelligen Trefferbereich. „Abhaken und voller Fokus auf das morgige Spitzenspiel. Mit einem Sieg morgen in der Landesliga können wir dann ungeschlagen die Tabellenführung übernehmen. Das wäre ein Traum,“ schwärmte ein glücklicher Flyers-Trainer Bernd Aunitz.

 

Flyers: Mona Moser (7 Punkte); Alina Jahn (23); Lea Jahn (1); Katharina Morsch (7); Jacky Aunitz (4); Karin Braun (14); Laura Frey;


Zu unkonzentriert

18. November 2017 Flyers Herren I - SV Möhringen: Im Spiel gegen den SV Möhringen gingen die Regionalliga-Herren der Flyers über weite Strecken der Begegnung äußerst fahrig zu Werke und kassierten vor eigenem Publikum eine schmerzhafte 73:81 Niederlage.

 

Im Aufeinandertreffen zweier alter Bekannter waren es zunächst die Gäste, die etwas an Struktur in ihre Aktionen brachten und mit 10:5 in Führung gingen. Im weiteren Verlauf gelang es den TSGlern, unermüdlich angetrieben vor allem durch ihren Kapitän Radovan Cavlin, den Zwischenstand zu drehen und sich selbst einen 17:12 Vorsprung zu erkämpfen. Bei diesem Spielstand häufte sich jedoch die Anzahl der leichtsinnig vergebenen Chancen und plötzlich lagen die Gäste nach dem ersten Viertel mit 21:17 in Front.

 

Das zweite Quarter war mit allen Höhen und Tiefen ein Abbild der ersten zehn Minuten. Dabei ließ der knappe Haller 35:37 Pausenrückstand noch alle Optionen offen. 55:61 stand es dann nach dem dritten Viertel und wer den bärenstarken Schlussspurt vom vorangegangenen Spieltag in Haiterbach vor Augen hatte, der durfte die Hoffnung hegen, dass sich dieses für die Taletovic-Schützlinge noch einmal wiederholen möge.

 

Doch hier hatte man die Rechnung ohne die Filderstädter aufgemacht. Während diese nämlich ihren insgesamt überzeugenden Auftritt beibehielten, offenbarten die Flyers eine ungewöhnliche Reboundschwäche. Während der Gegner in zahlreichen Situationen viel frischer wirkte, kamen die Einheimischen wiederholt einen Tick zu spät. Dass zudem einige Korbleger vergeben wurden, war ein weiteres Indiz dafür, dass es nur selten gelang, eine gewisse Nervosität abzulegen. Dennoch keimte noch einmal Hoffnung auf, als beim Stand von 71:76 noch 1.10 Minuten zu spielen waren. Jetzt hieß die Parole hopp oder dropp! Aber es gibt Tage, da liegt das Glück ausschließlich auf Seiten der anderen, oder auch anders ausgedrückt: Aufgrund der übers gesamte Spiel gezeigten Leistung ging der Sieg völlig verdient an die Gäste aus Stuttgart.

 

In einem weiteren Heimspiel ist am kommenden Samstag die SG Mannheim in Hall zu Gast. Die Badener sind bisher ungeschlagen und führen mit deutlichem Vorsprung die Tabelle an. Nachdem man in der letzten Saison den Aufstieg nur hauchdünn verpasst hatte, haben sich die Quadratstädter dieses Mal mit berechtigten Hoffnungen die Meisterschaft auf die Fahnen geschrieben.

 

Hall: Radovan Cavlin (24,5 Dreier), Igor Salamun (8,2), Michael Heck (5,1), Nebojsa Erkic (10), Strahinja Jovic (3,1), Jozef La Rosa (3), Ivica Markovic (8), Aleksandar Popovic (12), Athanasios Stergatos.

 

Autor: Dieter Walz


Unmögliches wurde durch Mut möglich

18. November 2017 In einem kuriosem Spiel gewannen die Flyers-Damen aus Schwäbisch Hall am Ende überraschend 61:59 gegen den Tabellenführer PKF Titanus Stuttgart. „Ohne Karin Braun war die Prognose zum Spielausgang eher negativ. Der Sieg bedeutet für uns heute mehr als nur ein Sieg“, verriet Flyers-Trainer Bernd Aunitz. “Unsere negativen Bedenken vor Spielbeginn, wurden durch Mut und Kampfesgeist vergessen gemacht.“

 

Die Ansage von Trainer Bernd Aunitz vor dem Spiel war realistisch bescheiden: „Wir sollten den Punktabstand

für's Rückspiel so gering wie möglich halten. Sollte dann doch noch die Chance zum gewinnen kommen, packen wir einfach zu.“ Ohne Führungsspielerin Karin Braun, Helena Kucera, Linda Dietrichs und Stefanie Augustin standen die Zeichen vor dem Spiel eindeutig zu Gunsten der Gäste. Zu viele Absagen auf Seiten der Flyers bestimmten eine ungewisse Aufstellung. Doch eine gut aufgelegte Spielmacherin Jackie Aunitz setzte in den ersten Minuten immer wieder die Schwestern Alina und Lea Jahn sehenswert in Szene. So wechselte die Führung im Sekundentakt. Nur die Drei-Punktewurfe auf Seiten der PKF Titanus Stuttgart machten in den ersten zehn Minuten den Unterschied. 15:20 für PKF Titanus Stuttgart.

 

Im zweiten Viertel ein geändertes Bild. Mit einer umgestellten Verteidigung auf „Zone“ durch die Flyers-Damen,

konnten die Stuttgarterinnen nicht mehr so einfach zum Korb ziehen. Auf beiden Seiten konnten einfache Punkte nur durch schnelle Angriffe gespielt werden. Halbzeitpause 24:34 für Stuttgart. Im dritten Viertel bäumten sich die Haller Spielerinnen noch einmal gegen die drohende Niederlage auf. Das Spiel wurde wieder ausgeglichener mit leichtem Vorteil auf Seiten der Flyers. Mit einem 10 Punktelauf kamen in der 26. Minute die Haller Spielerinnen bis auf 4 Punkte heran. Nur die schlechte Freiwurfquote verhinderte einen noch engeren Spielstand. So gingen die Stuttgarterinnen mit nur noch 46:41 in das letzte und entscheidende Viertel. Die Flyers spielten nun wie aus einem Guss. Es wurde kombiniert, geblockt, zum Korb gezogen. Jeder gab noch einmal 100% und kämpfte für den Anderen. Die Stuttgarterinnen waren mit dieser schnellen aggressiven, aber immer fairen Spielweise völlig überfordert.

 

„Ich bin heute mit meiner Mannschaft mehr als nur zufrieden. Bedenkt man, das unregelmäßige Training in den letzten drei Wochen, die vielen Absagen heute und dann so eine Leistung auf den Punkt abzurufen, dass ist schon mehr als

bemerkenswert,“ lächelt ein überglücklicher Flyers-Trainer Bernd Aunitz. In der 38. Minute war es dann soweit. Die Flyers übernahmen zu ersten Mal die Führung. Zeitgleich musste die Top-Scorerin Alina Jahn (28 Punkte) mit ihrem fünften persönlichen Foul vom Platz. Auszeit Hall. Nun musste die Trickkiste geöffnet werden. Mit Disziplin und unter Einsatz der letzten Reserven gelang den Flyers-Damen die Sensation und gewannen am Ende verdient 61:59.

 

Flyers: Alina Jahn (28 Punkte); Mona Moser (2); Julia Bönhoff (4); Laura Frey; Lea Jahn (6); Jacky Aunitz (13); Katharina Morsch (8); 


Nur das Schlussviertel überzeugt

12. November 2017  Flyers Herren I - KKK Haiterbach: Wenn die Mannschaften von Hall und Haiterbach aufeinander treffen und es im Verlauf der Partie hier und da einmal leicht hitzig wird, dann gibt es aufgrund alter Landsmannschaften keinerlei Sprach- und Verständigungsprobleme. So geschehen auch am späten Sonntagnachmittag, als das gastgebende Haiterbach die Flyers der TSG Schwäbisch Hall in einer mit Nickligkeiten unterlegten Begegnung nicht ganz unverdient mit 74:63 (eigentlich war es nur ein 71:63, wie später zu berichten ist) in die Schranken verwies.

 

Im Grunde genommen lassen sich die beiden ersten Viertel deckungsgleich zusammenfassen. Angetrieben von Herdie Brandon Lawrence, der vor allem als Spielmacher eine überragende Vorstellung abgab, begannen die Hausherren in

einem wahren Spielrausch. Wurde der Amerikaner von zwei TSGlern in der Defense gedoppelt, so fand er laufend einen freistehenden Mitspieler, der zumeist jenseits der Dreipunktelinie einlochte. Insgesamt zehn Dreierwertungen bei lediglich deren fünf auf Seiten der Flyers sprechen hier eine eindeutige Sprache: Eine geordnete Defense im Team der Gäste fand zu diesem Zeitpunkt überhaupt nicht statt.

 

Aber das Maß aller Grausamkeiten, die ein Basketballspiel beinhalten kann, war damit noch längst nicht erschöpft: Ablauf der 24-Sekundenzeitnahme, Offensivefouls bei Ballbesitz, Überschreitung der Fünfsekundenregel beim Einwurf und zahlreich vergebene Notwürfe, alles jene „Feinheiten“, die einen Trainer zum Verzweifeln bringen können. Der Rückstand zur Pause in Höhe von 19:44 verlangte nach einer intensiven Halbzeitbesprechung, wobei sich das dritte Viertel zwar etwas besser anließ, aber noch keineswegs die ganz große Wende brachte.

 

Aufgrund des bisherigen Verlaufs war zu Beginn des Schlussviertels beim Haller Rückstand von 34:63 niemand in der Halle, der noch an eine Wendung glaubte. Aber urplötzlich hatten es die Flyers mit der griechischen Mythologie. Wie der Phönix aus der Asche erhoben sich Spieler wie Radovan Cavlin und Nevojsa Erkic, die vorher zusammen mit weiteren Mitwirkenden durch „Fahrkarten“ geglänzt hatten, und leiteten mit einem sensationellen 18:0 Run eine nie für möglich gehaltene Aufholjagd ein. Zwanzig Sekunden waren noch zu spielen, als man so bis auf 63:69 verkürzt hatte. Aus taktischen Gründen musste nun gefoult werden, was die Gastgeber zum 71:63 nutzten. Eigentlich wäre das dann auch der Endstand gewesen, denn bei nur noch zwei bis drei Sekunden Spielzeit ignorierten beide Teams das runde Leder und begannen sich zu verabschieden. Nur einer tanzte beim Gegner aus der Reihe, nahm den Ball ohne jegliche Gegenwehr auf und markierte mit der Schlusssirene das 74:63.

 

Aber nicht nur diese Szene verlangt nach einem Statement: Daumen hoch dem tollen Haiterbacher Publikum in der proppevollen Kuckuckshalle, gleiches gilt für den Haller Einsatz im Schlussviertel und den TSGlern Jozef La Rosa sowie Ivica Markovic, die unmittelbar nach dem Abpfiff gesondert in einem Pkw nach Hall in die Spätschicht eilten. Wie dagegen das überwiegend provozierende Verhalten des Haiterbachers Sascha Kesselring zu bewerten ist, darüber wird der Staffelleiter entscheiden, wenn ihm die angekündigte Stellungnahme der Schiedsrichter vorliegt.

 

Hall: Radovan Cavlin (16, 2 Dreier), Nebojsa Erkic (20,1), Michael Heck (2), Strahinja Jovicic (2), Jozef La Rosa (10,2), Ivica Markovic, Aleksandar Popovic (9), Igor Salamun (4), Athanasios Stergatos.

 

Am kommenden Samstag ist um 19.30 Uhr mit dem SV Möhringen der Tabellenzweite in Hall zu Gast. Die Stuttgarter haben sich unter anderem mit dem ehemaligen Haller Semir Gudzevic (2,06 Meter) verstärkt. Beide Spiele der letzten Saison waren eine äußerst knappe Angelegenheit. Während die Flyers zuhause mit 81:77 siegreich blieben, mussten sie im Rückspiel durch ein 85:89 beide Punkte abgeben.

 

Autor: Dieter Walz


U 14 weiblich ungefährdet

12. November 2017  Das U 14-Regionalligateam von Michael Heck setzte am Samstag seine Auswärtsfahrten quer durchs Ländle fort und kehrte von den „Basket Ladies Kurpfalz“ mit einem ungefährdeten 69:47 zurück.

 

Die Heidelbergerinnen waren für die Flyers die große Unbekannte. Und als ob es dessen einer Bestätigung bedurfte, hatte man zunächst etwas Mühe, um so richtig ins Spiel zu kommen. Obwohl im gesamten Spielverlauf zahlreiche Chancen nicht genutzt wurden, gaben die TSG-Mädels aber trotzdem nie das Zepter aus der Hand und kamen über die Viertel-Zwischenstände von 16:9, 38:15 und 56:30 mit dem Endstand von 69:47 zum fünften Sieg aus bisher sechs Spielen. Damit wurde gleichzeitig der zweite Tabellenplatz hinter Ludwigsburg gefestigt. Beim Blick auf die Tabelle fällt zudem auf, dass die württembergischen Vereine - und hier wiederum der „Haller“ Bezirk lll – bisher eindeutig das Geschehen in der neu geschaffenen einklassigen Regionalliga beherrschen.

 

Am kommenden Sonntag ist um 10.00 Uhr die TG Sandhausen/SG Walldorf in Hall zu Gast. In den Reihen der Gäste befindet sich mit einem Punktedurchschnitt von über 35 Zählern die absolute Topscorerin der Liga.

 

Autor: Dieter Walz


Da war mehr drin

04. November 2017 Flyers Herren I - BBU 01 Ulm: Die Flyers der TSG Schwäbisch Hall unterliegen dem hohen Favoriten BBU 01 Ulm nach großem Einsatz mit 50:57.

 

Sova Taletovic hatte bereits vor dem Tip-Off durchgezählt: Sechs aus der ProA! Damit meinte der Haller Headcoach jene Spieler im Team der BBU 01 Ulm, die Woche für Woche gleichzeitig auch in der zweiten Bundesliga ProA aktiv sind. Und so lautete auch die per Hallensprecher erfolgte Begrüßung der zahlreich erschienenen Zuschauer (220 bedeuteten Saisonbestleistung): „Genießen sie einen Hauch an Bundesliga in der Regionalliga!“

 

Das mit dem „Genießen“ war aber zunächst eine einseitige Angelegenheit, denn die Gäste zeigten gleich zu Beginn, welche Qualität in dem Kader steckt. So musste Taletovic schon früh seine erste Auszeit nehmen, in der er auch die

Verteidigung umstellte, und siehe da: Sein Team arbeitete sich Punkt für Punkt heran und lag nach dem ersten Viertel lediglich mit 16:18 im Rückstand.

 

Das zweite Quarter gestaltete sich aus Haller Sicht zum absoluten Höhepunkt der gesamten Begegnung. Unter lebhafter Begleitung des ansonsten als „eher etwas zurückhaltend“ eingestuften Publikums spielten die Einheimischen eine sensationelle Defense. Man ließ dem Gegner in diesem Abschnitt lediglich bescheidene fünf Zähler zu und ging völlig verdient mit einer 31:23 Führung in die Pause. Diese wurde von den Gästen anscheinend zu einer intensiven Halbzeitanalyse genutzt. Im Stile eines Spitzenteams – der Aufstieg soll eine klare Vorgabe sein – wurden die Gäste immer stärker, was gleichzeitig zu einigen Turnover bei den Flyers führte. Und dennoch versprach der knappe 36:37 Rückstand nach diesem Abschnitt ein spannendes Schlussviertel.

 

Hier brachte zunächst Michael Heck seine Mannschaft knapp in Führung. Doch es sollten in dieser Begegnung, die seitens der Flyers mehr durch ein starkes Defensive-Verhalten als durch ein Offensive-Feuerwerk geprägt war, nicht mehr allzu viele Zähler hinzukommen. Dabei wirkte sich mit zunehmender Dauer auch negativ aus, dass Spieler wie Igor Salamun, Jozef La Rosa oder Strahinja Jovicic aufgrund nicht völlig auskurierter Blessuren doch erheblicher als

gedacht gehandicapt waren. Kamen die Haller Brettspieler - mit einer Körpergröße von 2,04 Meter nicht unbedingt die Kleinsten - dann einmal aussichtsreich unter dem Korb in Ballbesitz, so schwebte garantiert in der zweien Etage noch eine Ulmer Hand abwehrend darüber. Hinzu kam, dass die Einheimischen mit der äußerst aggressiven Verteidigung der Gäste, geprägt durch grenzwertig einzustufende Körperkontakte (Touching) kaum zurecht kamen. Das wiederum führte zu einigen schmerzhaften Ballverlusten, die sich gerade in der Crunchtime, als es bei einer Restspielzeit von 5,27 Minuten noch 45:45 stand, spielentscheidend auswirkten.

 

Insgesamt gesehen war es dann auch ein verdienter Ulmer Erfolg, geprägt von den Möglichkeiten, die ein Team besitzt, das zu großen Teilen aus jungen, äußerst talentierten und hochgewachsenen Spielern zusammengesetzt ist und die völlig zu Recht drei Klassen höher zum Einsatz kommen. Nur Schade, dass die TSGler, in deren Reihen etliche Aktive mit einer längeren Spielpraxis stehen, aus diesem Pfund zu selten den Nutzen ziehen konnten. Zweimal gab es an diesem Abend dennoch zusätzlich erwähnenswerten Applaus. Da war einmal die Durchsage, dass gleich fünf Haller Jugendmannschaften, die sich allesamt eines großen Zulaufs erfreuen, von Spielern der ersten Mannschaft betreut werden. Auch das ist Haller Realität. Zum anderen war es jener anerkennender Beifall, mit dem das Publikum das Team für dessen nie nachlassenden Einsatz gegen eine absolute Topmannschaft der Liga zum Schluss verabschiedete

 

Hall: Radovan Cavlin (15, 2 Dreier), Athanasios Stergatos, Igor Salamun (6,2), Philippe Rudelle, Michael Heck (2), Nebojsa Erkic (12), Aleksandar Popovic (10), Strahinja Jovicic (2), Jozef La Rosa (3), Ivica Markovic

 

Autor: Dieter Walz